Philippinen 2008 Teil 1 Anreise
Ein Reisebericht von Anke & Manfred Ebert
Freitag 15.02.2008
Anreise
4:00 Uhr
Der Wecker klingelt, wir springen aus den Betten. Endlich ist es soweit.
Die Reise geht los. Duschen, anziehen und Koffer raus aus dem Haus.
Mike, unser Nachbar, nimmt uns mit zum Bahnhof. Ab Reda Wiedenbrück geht es Richtung Essen. Dort treffen wir uns wie fast jedes Jahr mit Petra und Jürgen, sowie Bernd.
Leider sind sie etwas Später an der Reihe, da ihr Verbindungszug etwas Aufenthalt für Gleisbauarbeiten hat.
Das freudige Treffe findet also etwas später statt. Noch kurz einen Kaffee geschlürft, und dann ab in den ICE Richtung Frankfurt Flughafen.
Am Schalter der Chathy Pacific ist schon etwas Betrieb, jedoch geht das Einschecken schnell und
problemlos von statten.
Am Flughafen haben wir uns noch an einer Internationalen Burgerkette gestärkt, und dann ging es in den Fliege
Endlich nach langem angenehmen Flug, ( Das Video Programm ist wirklich Spitze ) sind wir in
Hongkong angekommen. Da uns nur ca. 1 Std. Zeit bleibt das Gate zu wechseln, machen wir uns schnell auf den Weg,
und stehen wie erwartet in der Schlange für Transfer-Passagiere. Es dauert Ewig bis wir durch sind, und wir haben noch
18 Minuten um an das andere Ende des Flughafens zu kommen. Es wird sehr eng, und wir hetzten uns ab. In letzter Minute kommen wir außer Atem dort an, der Flieger wollte gerade die Türen schließen. Das war wirklich sehr Eng
Nach einen kurzem Flug kamen wir Pünktlich in Cebu an, wo schon ein Fahrer samt Bus auf uns wartete. Er brachte uns in das Headoffice der Sea-Explorer, wo wir von Rolf begrüsst wurden. 1 Stunde Zeit blieb uns jetzt, um uns mit dem nötigsten Einkauf einzudecken, da gegenüber der Sea-Explorer das Ayala-Einkaufscenter liegt. Kaffe, Milch und Duschgel war unser Hauptanliegen, ein paar Kekse noch für den Kaffee am Nachmittag, schon waren wir mit dem Einkauf fertig.
Fast alles was wir sonst so Benötigen, und Gewicht wegnimmt, kaufen wir direkt auf den Philippinen ein. Es ist teilweise
wirklich sehr günstig, ausserdem sparen wir an Gewicht beim Flug.
So, ab in den Kleinbus und nach ca. 1,5 Std. Fahrzeit und wir unser erstes Etappenziel erreicht. Das Boot zum Übersetzten nach Cabilao wartet schon. Unsere Gepäck ins Innere geworfen, und jetzt geht das letzte Teilstück unsere Anreise los.
Die 1,5 Std Bootsfahrt waren zwar nicht ruhig, jedoch auch nicht unangenehm. Beim Anlegen auf Cabliao ist zwar nochmals Vorsicht angesagt, da die Wellen recht hoch waren, aber auch das klappte wunderbar.
Cabilao
Die kleine Insel zwischen Bohol und Cebu
Ein feines Paradies hat sich Henry mit seiner Frau Flores geschaffen. Nach der Ankunft gab es erstmal einen Begrüssungsdrink, den wir sichtlich genossen. Kurz danach ging es erstmal auf die Zimmer. Sehr schön und praktisch eingerichtet sind die Zimmer.
Ein großes Bett incl. Moskitonetz ist vorhanden, ebenso ein Tisch, Stühle sowie eine Praktische Schrankablage.
Das Bad ist großzügig, und ist mit einer großen Dusche ausgestattet. Leider, und das ist schonmal ein Nachteil, wenn es so wie bei uns öfters kalt und Regnerisch ist, fehlt die warme Dusche. Es schon sehr angenehm und manchmal auch erforderlich eine Warme Dusche zu haben.
Zweiter und letzter Nachteil ist der fehlende Strom, der nur zwischen 17:30 - 23:00 Uhr vorhanden ist. Da wir natürlich
mit Kameras und sonstigem Elektronischem Gerät ausgestattet waren, war die Zeit sehr knapp, alles zu Laden und für die nächsten Tauchgänge vorzubereiten.
Trotzdem hat dieses Eiland fast alles was das Taucherherz begehrt. Eine Tauchbasis, wo einem alles abgenommen wird, selbst das Spülen der eigenen Sachen wird wie von Geisterhand erledigt.
Das Equipment ist morgens schon auf dem Boot, man braucht nur noch selbst aufs Boot, und schon geht es zu einigen der besten Tauchplätze auf den Philippinen.
Alles was das Critterherz sich wünscht findet man auf Cabilao. 3 Verschiedene Pygmäen Seepferdchen ebenso wie kleine
Caurieschnecken, oder Frogfische. Grossfisch findet man zwar nicht so häufig, jedoch wurde von anderen Gruppen Abends Begegnungen mit Haien und Rochen Berichtet.
Die Tage vergingen fast wie im Flug, sehr schöne und entspannte Tauchgänge wechselten sich mit
leckerem Essen und faulenzen ab. Die Bedienungen und das Personal war sehr zuvorkommend, und wir haben es sehr genossen unseren Urlaub dort zu verbringen.
Aber alles geht einmal zu ende, also auch unsere Tage auf Cabilao.
Unsere Zweite Station hieß Alona Beach, dort kannten wir uns nach diversen Urlauben recht gut aus.
Alona Beach
Nach der Überfahrt mit zwei Tauchgängen, kamen wir entspannt am Alona Beach an.
Zwei Jahre waren wir nicht mehr hier, und doch hat sich hier sehr viel verändert.
Kannten wir den Alona Beach schon seit dem Jahr 2001, hat er in den letzten zwei Jahren sehr viel von seiner Ursprünglichkeit verloren.
Wir wussten ja, das man die Massen an Touristen nicht fern halten konnten, aber dieses hier hat doch unsere Erwartungen übertroffen.
Selbst High Heels haben wir hier gesehen. Es ist eine Art zweites Boracay entstanden, wo die gehobene Gesellschaft ihren Urlaub verbringen möchte. Auch sieht man vermehrt die Käufliche Liebe, die sonst kaum oder wenig zu sehen war. Sie war zwar immer schon da, jedoch meistens im Hintergrund.
Für mich ist das Flair vom Alona Beach nicht mehr vorhanden. 2008 war und ist unser Endgültig letzter Urlaub hier gewesen.
Tauchen
mit den Sea - Explorern
der Service und die Qualität ist wirklich einzigartig auf den Philippinen. Die Diveguides und der Staff, die Bootcrew sowie alle die mit ihnen zu tun haben. Allen voran Martin im Headoffice, alles hat mal wieder, oder soll ich sagen wie immer geklappt. Ob der Transfer vom Flughafen oder alle weiteren Serviceleistungen, wirklich alles war Perfekt. Die Tauchsachen wurden gewaschen, zusammengebaut, sowie immer Abends zum trocknen weg gehangen, immer waren gute Geister dort. Tauchen durfte man noch ( fast ) ohne Hilfe, denn die Diveguides der Sea-Explorer sind seit Jahren ein fester Bestandteil des Konzeptes von Chris, Martin und Rolf. Die überwiegend einheimischen Guides sind wirklich Bemüht einem die Unterwasserwelt zu zeigen. Da unsere Spezialität Critters und Makroteilchen sind, ist es teilweise nicht einfach Spezielle Sachen zu finden. Pygmäen-Seepferdchen in vielen Varianten gehören ebenso auf Wunsch zum Standart. Selbst Kleinigkeiten unter 5 mm Größe waren zu ohne Probleme zu bewundern und wurden uns mit Hingabe und Freude ebenso gezeigt wie viele andere Spezialitäten, die man selbst schwer in Büchern findet.
Auf Cabilao hatten wir mit Beleg einen aufmerksamen Begleiter, mit dem wir viel Spass hatten, und einige der schönsten Tauchgänge in diesem Urlaub erleben durften.
Am Alona tauchten wir wieder mit Pamping, den wir aus vorangegangenen Urlauben schon kannten.
Sei Auge, sein Wissen über die Spezialitäten ist enorm, und es immer wieder ein Erlebnis mit welcher Freude er dabei ist. Uns war es auf jeden Fall eine Freude mit ihm zu Tauchen.
Unterkunft Alona Vida
In den Jahren zuvor waren wir immer woanders untergebracht, etwas entfernt vom Strand. Diesmal wollte wir nah an den Strand, und sind naheliegend in das Alona Vida eingezogen. Von der Ausstattung, Größe und allem ist das Alona Vida wirklich perfekt. Nah am Strand, die Basis der Sea Explorer direkt angeschlossen, was will man mehr. Zwischen den Tauchgängen konnten wir schön auf das Zimmer, um etwas zu Ruhen oder zu andere Dinge zu erledigen.
Wir hatten auch im Alona Vida W-Lan Anschluss, so das der Anschluss in die übrige Welt vorhanden war. Der Pool war immer sauber und direkt am Ende der Anlage gelegen.
Einziger kleiner Nachteil der gesamten Anlage ist die Geräuschkulisse, da die Anlage direkt am Strand liegt, und vorne die Bar des Alona Vida vorhanden ist. Da dort Abends natürlich auch das ein oder andere Bier ausgehändigt wird, und die Musikanlage meistens an der Leistungsgrenze
aufgedreht wurde, kam doch das ein oder andere Geräusch zu uns in das Zimmer.
Nur gut das wir viel am Tauchen waren, und unseren Schlaf auch schon um 10:oo Uhr brauchten,
sonst wäre an Schlaf vor 3:00 Uhr wohl kaum zu denken gewesen.
Empfindliche Naturen muss man wohl abraten dort zu nächtigen, und etwas abseits der Meile ein Quartier zu suchen.
Das Essen im Alona Vida jedenfalls war wirklich sehr gut, wenn auch preislich an der Obergrenze im Vergleich zu anderen Restaurants. Beim Frühstück gab es nicht so viel Auswahl, doch was kam war dann gut und reichlich. Verschiedene Brotsorten gab es zur Auswahl, was doch für den Europäischen Magen recht gut war.
Gewünscht hätten wir uns noch etwas wie Früchte oder Müsli, was morgens doch zum Start angenehm ist. Das ist aber nur unsere eigene Empfindung.
Alles im allen hat uns der Urlaub sehr gefallen, trotz des etwas grösserem Rummel am Alona Beach.
Der Gesamteindruck für einen Urlaub ist nach wie vor gut, wo bekommt man Essen und Unterkunft zu günstigen Preisen, dazu ein Spitzentauchgebiet, das Weltweit Fotografen anzieht und Unterwasser viel zu bieten hat.