Vor Jahrmillionen verliess der Mensch das Meer. Jeder macht mal Fehler
Moalboal 2010
Marcosas Cottages Resort und Blue Abyss Dive Shop

Beginn der Reise am Samstag 20.02.2010

Endlich ist es soweit, das warten hat ein Ende. Die Reise geht los. Moalboal ist das Ziel unserer Reise. Es liegt auf der Insel Cebu, die gehört zu die Philippinen und liegt im Süd-Chinesischem Meer. Samstag 4:00 Uhr klingelt der Wecker, und am Sonntag gegen 20:00 sind wir dort. Trotz der Zeitverschiebung von ca. 7 Std immer noch eine lange Anreise. Wir hoffen es lohnt sich. Die ersten Stunden vergehen wie im Flug, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Bordprogramm der Chathy Pacific ist wie immer sehr kurzweilig. Schon stehen wir in Hongkong auf dem Flughafen und lassen die Transitkontrollen hinter uns um zum nächsten Flug mit Ziel Manila zu kommen. In Manila haben wir ca. 4 Std Aufenthalt, den wir nutzen um den Rückflug von Cebu nach Manila noch zu buchen. Ohne viel aufsehen haben wir 4 Tickets in den Händen für unseren Rückflug. Fliegen ist hier so einfach wie bei uns Bahnfahren. Da die Philippinen aus über 7000 Inseln bestehen ist Fliegen die bequemste Art zu Reisen. Noch einen Flug von Manila nach Cebu sowie eine Fahrt mit dem Shuttle Bus, es ist mittlerweile 20:31 Uhr, und wir sind in Moalboal im Marcosas Cottage Resort angekommen. Ausgepowert lassen wir uns die Schlüssel zum Zimmer geben, nur kurz noch Frisch machen, und dann schnell noch etwas Essen gehen. Lost Corner war angesagt, das Essen gut, und so geht es mit vollen Magen aber zufrieden in die Unterkunft

Die Sonne weckt uns schon in aller Frühe, ebenfalls die Geräusche der Hähne und Mopeds. Na ja, aber das kennen wir ja schon, trotzdem müssen wir uns erst wieder daran gewöhnen. Koffer auspacken geht ja schnell, haben nur etwas für das Warme mit. Dann geht es zur Tauchbasis wo wir uns einchecken. Für Mittags steht der erste Tauchgang am Hausriff an. Nach zwei Tauchgängen am Hausriff lassen wir den Abend mit einem gutem Essen ausklingen. Heute ist das Arista an der Reihe. Es liegt gegenüber unseres Hotels und ist von Essen her sehr gut. ( Dort Frühstücken wir fast immer )

Frühes aufstehen sind wir ja gewohnt, und so ist es morgens wieder das Ritual, zusammen mit Jürgen und Petra Kaffee zu trinken. Es ist nicht jedermanns Sache, aber wir lieben es. 6:10 Uhr die Kaffeemaschine läuft. ( Heiß Wasser mit Pulverkaffee ). Wir beschließen auch heute nur das Hausriff zu betauchen, da es uns sehr gut gefallen hat. Wir sind an keine Zeiten gebunden, also haben wir alle Zeit der Welt und genießen erst unser Frühstück im Arista. Nachdem wir das Frühstück einigermaßen verdaut haben, gegen wir zum tauchen. Das Hausriff lohnt sich jedenfalls für einige Tauchgänge, da es fast alle Kleinigkeiten bereithält für die die Philippinen so bekannt sind. Von Schauckelfischen über Frogfische bis Manderinfische ist alles vorhanden. Nach den Tauchgängen genießen wir noch ein wenig die Sonne, und machen uns für das Abendessen fertig. Diesmal bleiben wir bei uns im Marcosas, da wir noch Besuch erwarten. Das Essen war sehr gut, etwas kleiner Portionen als woanders, aber trotz allem sehr gut. Leider erscheint unsere Besuch nicht, Schade, aber das Marcoas ist nicht einfach zu finden, und vielleicht haben wir uns auch nur einfach verpasst. Da ich keine Telefonnummer habe, und ich ihn so weiter nicht erreichen kann, bleibt es wohl nur bei diesem Versuch.

Zum tauchen geht es das erste mal früh raus, wir fahren nach Pescador, einer kleinen unberührten Insel ca. 10 Minuten von Moalboal aus mit der Banka entfernt, der typischen Bootsklasse auf den Philippinen. Das tauchen ist einfach klasse, ein riesiger Schwarm von Sardinen ist dort ansässig, und verdunkelt teilweise die Sicht zur Oberfläche. Zur Freude einiger lässt sich ein Weißspitzenhai kurz sehen. Nachmittags geht es noch mal an das Hausriff, und dann gehen wir noch einen Nachttauchgang machen, um auch die Mandarinfische zu beobachten. Einfach nur klasse, man kann wirklich nicht alles aufzählen, es ist auf jeden Fall eines der Hausriffe die ihren Namen verdient haben. Abends gehen wir nach dem tauchen dann zu Hannas Place essen, eines der Lokale die schon lobenswert in Reiseführern erwähnt wurden. Fazit, Essen gut, kleine Portionen und überteuert. Also erstmal nicht wieder.

Auch heute sind wir wieder mit 2 Tauchgängen dabei, erst fahren wir morgens zum White Beach, Nachmittags geht es wieder an das Hausriff, dort gibt uns eine Schildkröte eine halbe Stunde die Ehre. Abends treffen wir uns mit Gerald und Gisela zum Essen um Little Corner, eines kleinen Restaurants das auch durch Foren und Reiseführer bekannt geworden ist. Fazit, Essen Top, Portionen fast nicht zu schaffen, Qualität 1a. Mein bisheriger Top Favorit. Anschließend gehen wir noch auf einen Drink in die Chili Bar, sehr nett gemacht, werden wohl nochmals dort aufkreuzen.

Nach unserem allmorgendlichem Kaffee geht es heute zum tauchen wieder nach Pescador wo der Sardinenschwarm uns wieder das Sonnenlicht nimmt. Der Weißspitzenhai grüsst auch kurz in die Runde, so das wir zufrieden das Wasser wieder verlassen. Abends wollen wir wieder einen Nachtauchgang machen, und hoffen auf rege Beteiligung der am Riff wohnenden Gesellen. Viele der gewohnten Critters schauen uns im Lichte unserer Lampen ungläubig an. Es ist immer wieder schön die Artenvielfalt der Nachtbewohner zu sehen. Ob Spinnenkrabben, Oktopoden, oder Nacktschnecken, teilweise des guten zu viel.

Heute sind wir mal wieder an der Insel Pescador. Der Sardinenschwarm lässt sich wieder sehen, und sonst vergeht die abzutauchende Zeit wie im Fluge. Nach dem Ersten Tauchgang freuen wir uns schon auf ein üppiges Frühstück im Arista. Danach ist ein wenig Relaxen angesagt. Nachmittags betauchen wir das Hausriff vor dem Dolphin Hause. Es gibt viel zusehen, so das die Blitze auf Hochtouren laufen, und wir einige Objekte gut ablichten können. Heute Abend geht es wieder zum Essen ins Little Corner, da haben uns einige Speisen recht gut gemundet, so das die Vorfreude schon recht gross ist.

Den Tag starten wir ungewohnt, erstmal schön gemütlich und ausgiebig Frühstücken. Omelett mit Toast und Bacon sowie Fruchtsaft und Kaffee fehlen ebenso wenig wie ein Pancake mit Philippinschem Honig. Auch sehr beliebt ist das Müsli mit frischen reifen Mangos. Das Gesetzt der Magenfülle erlaubt es uns aber nicht alles jeden Tag zu frühstücken, obwohl es öfters Probiert wurde. :-)
Nach weiteren schönen und interessanten Tauchgängen geht natürlich auch mal dieser Urlaub zu Ende. Die Tage wiederholten sich, bis die Abreise immer näher rückte. Von Ausflügen haben wir dieses Mal abstand genommen, außer der typische Marktbesuch am Mittwoch morgen in Moalboal. Es ist mal schön es sehen, aber ein zwingendes muss ist es nicht.
Fazit zur Unterkunft:
Die Marcosas-Cottage ist eine saubere durchdachte Anlage, die perfekt auf das wohl ihrer Gäste abgestimmt wurde. Angefangen von der Sauberkeit bis zum Personal das unauffällig aber doch gründlich den täglichen Ablauf abspult. Grosse geräumige Zimmer mit einem der größten Bäder die wir je hatten, sowie alles was der Gast benötigt stand jederzeit zu Verfügung. Ob es der Wasserkocher für den frühen Tee oder Kaffee, oder der Föhn der vorhanden war, oder der gefüllte Kühlschrank, in dem die Getränke auf den durstigen Mann warteten, alles wirklich in einem optimalen Preis Leistungsverhältnis. Die Abendliche Küche verdient hier ebenso ein Lob, den keiner muss auf heimische Speisen verzichten, Currywurst oder Rollade stand ebenfalls auf der Speisekarte. Ein reichhaltiges Frühstück wurde ebenfalls serviert, Kaffee und Tee standen dann frei zum genießen. Wenn wir wieder nach Moalboal kommen, dann wieder zu Marcosas, ohne zu Zögern.
http://www.marcosas.com

Fazit zur Tauchbasis :
Die Tauchgänge fanden immer nach unseren Wünschen statt, freies tauchen so wie wir es gewohnt sind, und mögen. Die Freiheit die wir bei Klemens und Laurens hatten fanden wir durchgehend gut. Nach dem tauchen stand immer Kuchen und Kaffee zur freien Verfügung. Platz zum unterbringen der Ausrüstung war ausreichend Vorhanden. Für jeden stand eine Ausrüstungskiste die ihren eigenen Standplatz hatte. Jede Kiste hatte ihre eigene Nummer, so das es keine Missverständnis geben kann. Ausreichend Spülbecken waren vorhanden. Das Hausriff stand jederzeit zu Verfügung, nur kurz eine Eintragung an die Tafel und es konnte losgehen. Die Ausfahrten waren kurz und es gab genügend Abwechslung an den einzelnen Tauchplätzen. Die Riffe sind zum größten Teil sehr gut bewachsen, viele Lebewesen waren in den Riffen vorhanden, Schwärme von Fischen konnten wir sehen, ebenso einige Schildkröten sowie ein paar mal Hai ( Weißspitzen Riffhai ). An Kleinigkeiten haben wir wieder vieles gesehen, teilweise neues, aber auch alte Bekannte wie de Blue Ring Oktopus ließen sich nicht bitten und standen uns zum Fototermin frei zu Verfügung. Uns hat das Tauchgebiet sehr gut gefallen, es ist von allem etwas vorhanden, man muss nur gründlich die Augen öffnen, dann findet sich alles.
http://www.blueabyssdiving.com/

Ende der Reise am Samstag 13.03.2010


Wer Fragen hat, wir stehen gerne Rede und Antwort.
Lg
Anke & Manfred Ebert