Reisebericht 2005
Daten vorab:
Mitreisende : Petra & Jürgen Kössler, Bernd Stenert, Stefan Kremer, Anke & Manfred Ebert
Reisedaten :
Abreise : 18.02.2005
Rückreise : 12.03.2005
Abfahrt von Zuhause 05:00 Uhr
Anfahrt Bahnhof Bielefeld 06:00 Uhr Reisezeit 1:00 Std
Ankunft Hauptbahnhof Essen 07:30 Uh Reisezeit 1:30 Std
Abfahrt Hbf Essen 08:22 Uhr Wartezeit 0:58 Std
Ankunft Flughafen Frankfurt 10:16 Uhr Reisezeit 1:54 Std
Abflug Frankfurt 14:00 Uhr Wartezeit 3:44 Std
Ankunft Hong Kong 08:00 Uhr Flugzeit 11:00 Std
Zeitverschiebung 07:00 Std
Weiterflug Hong Kong Cebu 09:05 Uhr Wartezeit 1:05 Std
Ankunft Cebu 11:45 Uhr Flugzeit 2:40 Std
Weiterfahrt mit dem Auto ab Sea Explorer Cebu
14:10Uhr Wartezeit 2:30 Std
Fahrt mit dem Autobus ( Van ) ab Cebu bis zum Übersetzen nach Negros
17:00 Uhr Ankunft Fährhafen 2:50 Std Reisezeit
Weiterfahrt mit der Fähre 18:45 Std 0:35 Std
Ankunft Negros 19:20Uhr Reisezeit
Ankunft Hotel 19:45Uhr Reisezeit 0:25Std
Flugzeit insgesamt 13:40 Std
Sonstige Reisezeiten Bahn, Auto, Fähre 04:24 Std
Wartezeiten 05:47 Std
Zeitverschiebung 07:00 Std
Reisezeit insgesamt 30:51 Stunden
Eine Reise an das Ende der Taucher – Welt !!!!
Nach dem wir uns von unserem lieben Nachbarn Mike zum Bahnhof haben bringen lassen, sind wir Pünktlich mit der DB ab Bielefeld um 6:00 Uhr abgereist.
Über mehrere Stationen ging es nach Essen, wo wir uns mit den anderen Reisenden aus unserer Truppe am Bahnhof getroffen haben.
Es ist doch sehr Bequem mit der Bahn zu reisen, ohne Stau, und Stress auf der Autobahn.
Aus den letzten Jahren waren das Petra und Jürgen, sowie Bernd ( Shoppen ) sowie Stefan, den wir erst jetzt am Bahnhof kennen gelernt haben mit dabei.
Nach dem Treffen am Bahnhof und einem Kaffee geht die Reise weiter, mit dem ICE nach Frankfurt.
Nach kurzem anstehen am Schalter der Cathy Pacific Fluggesellschaft, wollten wir unser Gepäck aufgeben. Dieses ging dieses Jahr nicht ganz Problemlos von statten.
Bei den letzten Urlauben hatten wir immer das Tauchgepäck in einem Speziell für Taucher konzipierten Rucksack, der so um die 40 Kg wog, untergebracht.
Neu am Frankfurter Flughafen ist, es sind nur noch Gepäckstücke bis 32 Kg Einzelgewicht zugelassen.
Wir mussten also ca. 8 kg auf andere Koffer verteilen, sonst würde unser Tauchrucksack nicht mitgenommen.
Also, für nächste Jahr : zwei Koffer a. 30 Kg Einzelgewicht.
Da wir Traditionen lieben, gingen wir wie jedes Jahr auch in diesem wieder zu MCD, wo ein kleiner Snack ganz gut tat.
Nach dem Einschecken saßen wir zusammen in zwei Dreierreihen am Fenster der
Cathy Pacific.
Der Flug verlief Problemlos, so das wir ohne Störungen oder Turbolenzen in Hong Kong landeten.
Schnell mussten wir einen Zwischenstopp im Raucherkasten vom Chang Mai Airport einlegen, da die Mädels nach 11 Stunden Flug doch schon leichte Entzugserscheinungen hatten.
Eine Zigarette in der Entzugsbox, und schon ging die Reise weiter.
Gehetzt über den Airport, durch Temperaturkontrollen, Rolltreppen zum nächsten Schalter, wo der Flieger nach auf die Philippinen, der Stadt Cebu schon stand.
Cebu ist die zweitgrößte Stadt auf den Philippinen, und unser Drehpunkt auf den
Philippinen.
Kurzer Flug, schon waren wir wieder zu Hause, auf den Philippinen, schon 6-mal zuvor hatten wir uns hierher getraut.
Nachdem unser Gepäck Wiedersehensfreude brachte, und wir einen kurzen Stopp bei den Geldwechseln eingelegt hatten, ging es per Autobus zum Headoffice der Sea-Explorer, Mitten im Herzen von Cebu.
Das Büro liegt 1 Minute zu Fuß entfernt vom größten Einkauftempel in Cebu, das Ayala-Center.
Diese Nähe nutzen wir um einige Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf zu erstehen.
Neben einigen Pflegeprodukten hieß unser Haupteinkauf Kaffee und Milchpulver,
denn der morgendliche Kaffee durfte nicht fehlen.
Weiterhin hieß unser Einkauf Zigaretten für die Mädels, damit die Sucht im Urlaub befriedigt werden konnte.
Nachdem wir die Bürokratischen Teile des Urlaubes im Büro der Sea-Explorer erledigten hatten, ging es im klimatisierten Autobus bis an das Ende der Insel Cebu.
Diese Fahrt entlang der Küste dauerte fast 3 Stunden.
Zu sehen gibt es außer an der Straße liegendende Dörfern und der schönen Küstenlandschaft kaum etwas.
Wir stehen auch noch ein bisschen neben uns, nach der langen Anreise.
Angekommen am Fährhafen, mussten wir leider feststellen, dass wir ca. 5 Min. zu spät waren, da die Fähre gerade Richtung Negros abgelegt hatte.
Schade. Unser Reiseziel so nah vor unseren Augen.
Jetzt war warten angesagt, und zwar 1:45 Stunden, bis die letzte Fähre nach Negros übersetzte.
Um 18:45 Uhr war es soweit, die Fähre legt ab, und setzte im Dunkeln über nach Negros.
Nach einer halben Überfahrt, kamen wir auf Negros an, und wurden schon freundlich empfangen.
Jetzt noch alles Gepäck vom Boot ins Auto, das uns in das Pura-Vida Ressort der Sea-Explorer bringen sollte.
Mittlerweile waren wir fast 37 Stunden unterwegs.
20 Min. später waren wir ziemlich fertig, aber glücklich im Pura Vida Resort angekommen.
Nach einer kurzen Begrüßung bekamen wir unsere Zimmer zugeteilt.
Die Zimmer haben keine Nummern, sondern Fischnamen, so wie Clown-Fisch oder
File-Fisch. Irgendwie witzig.
Nach einer schnellen Dusche, ging es erstmal zum Essen.
Das Essen war gut und es gab nicht zu meckern, die Speisekarte ist auf den
Europäischen Magen abgestimmt, und es gab für jeden Geschmack etwas.
Einen kurzen Drink noch und alle zogen sich auf die Zimmer zurück, um mal etwas zu Schlafen, und drüber zu denken, wie sieht alles im Tageslicht aus?
Heute ist unser erster Tag ohne Auto, Flugzeug oder Fähre, einfach nur Urlaub, fast jedenfalls. Wir sind schon früh wach. 6:00 Uhr, ich stehe auf um nach Draußen zu gehen und mir das Hotel und die Umgebung kurz anzusehen.
Doch, die Internetseite, sowie das neue Prospekt von der Boot haben nicht gelogen.
Es ist eine sehr schöne Anlage, insgesamt 5 Häuser mit 10 Zimmer als Delux stehen den Gästen zu Verfügung, sowie nochmal 8 Standartzimmer etwas Abeits vom Strand.
Nach einem Kaffee auf der Terasse und den ersten Sonnenstrahlen, ging es zum Frühstück.
Was wir uns wohl Erwarten?
Leckere Brötchen, Käse sowie Obst, Omlett, und Müsli standen auf dem Buffet, und der Kaffee wurde nach Schweizer Art frisch gereicht, wunderbar, es gibt gemanden der die Wünsche weiterleitet.
Nach dem Frühstück haben wir uns die Tauchbasis angeschaut, und uns Einweisen lassen in den täglichen Ablauf.
Wir haben für den frühen Nachmittag ein Tauchgang zum eingewöhnen abgemacht, den jedoch nur Jürgen und ich machen werden, Shoppen und Anke haben noch keine Lust.
Zusammenbau des Equments und kurzes Briefing, der Tauchgang kann beginnen.
Hausriff Dauin, Sea-Explorer.
Leichter Einstieg, da Sandfäche vorhanden, leicht abfallend, über Seegraswiesen, zu einzelnen Korallenblöcken.
Fast schon wieder alles gesehen, denken Jürgen und ich, kurz nach
dem 76 Minuten Tauchgang.
Fast der Reihenfolgen nach : Seehasen ( Nacktschneckenart ) diverse Nacktschnecken, Murenen, Schlangenaal, Frogfisch, Geisterpfeifenfisch, Blaupunktrochen, Rotfeuerfische,
Blasenkorallenkrebse, Federsterngarnele, Federsternfisch und diverse Kleinteile die mir nicht mehr einfallen, oder wo ich die Bezeichnung nicht kenne.
Nach dem Spülen den Equiments, in den einzelnen dafür vorgesehenen Becken, kurz noch einen Smalltak mit unseren Guides, und ab aufs Zimmer, wo der frische Kaffee schon wartet.
2. Tag, 21.02.2005
Der erste volle Tauchgang geht schon gut los. Ein leckeres Frühstück wartet auf uns, mit Frischen Mangos, sowie Annanas und Bananen, sowie Omelett Kaffee, usw.
Kurz das Equipment zusammenbauen, und ab in die Fluten. Heute kommt Anke zum ersten Mal wieder mit.
Wir gehen ans Hausriff um ganz Easy zu Tauchen. Alles klappt super, es gibt keine Probleme, so dass wir einen Entspannten Tauchgang genießen können.
Nachmittags fahren wir zu einem Tauchplatz mit dem Namen Banka Wrack, auf 30 m liegt eine alte Banka, die teilweise komplett zusammengefallen ist.
An der Banka gibt es einige Geisterfetzenfische, Tanzgarnelen, sowie viele Kleinteile zu bestaunen. An der Banka lohnt es sich auf jeden Fall noch mal zu tauchen.
Leider ist das Austauchen total langweilig, nach 52 Min. ist der Tg schon wieder vorbei, obwohl noch 85 Bar in der Flasche sind.
Ich nehme zum ersten Mal wieder eine Kamera mit, nachdem ich zweimal Pech hatte. (Insider wissen was ich meine )
Es ging aber alles gut, bis auf die Funktion des Blitzes, es hat nicht ganz geklappt, so entstanden leider nur ein paar Fotos bei diesem Tauchgang.
Am Nachmittag steht eine Tour nach Dumaguete zum Schoppen, und etwas Essen an.
Sea-Explorer hatte schon das Taxi geordert, so dass wir uns um nichts mehr kümmern mussten.
Die Fahrt dauerte ca. 25 Min. und man ist Mitten in Dumaguete.
Dumaguete entpuppte sich als ziemliches Chaos, viel zu viel Verkehr, Abgase, da lacht die Raucherlunge, da die Tuck_Tuck’s doch ziemlich viele Abgase produzieren.
Kurz einmal in ein Shopping-Center, einmal nach Jollybie ( Philippischer MCD )und wieder ab in unser Hotel.
Zum Glück steht ja der Fahrer ja noch Bereit, er wartet auf uns.
Muss wirklich nicht noch mal sein, dort gibt’s nichts zu sehen oder zu schmecken.
3. Tag, 22.02.2005
Nach einem Frühstück mit allem was wir brauchen, geht es zum Tauchen.
Heute Morgen ist Masaplod angesagt, ein Platz, der unter Naturschutz gestellt wurde.
Über eine Sandfläche kommt man zu einzelnen Korallenblöcken, die mit vielen Kleinstlebewesen besetzt sind.
Auch eine Standorttreue sehr große Schildkröte lies sich blicken.
Nachmittags ging es an den Platz Sahras Place, eine Sandfläche, die vor einigen Jahren mit Autoreifen zugestellt wurde, immer einige Autoreifen zusammengebunden und man hat ein Künstliches Riff.
Schöner Tauchplatz, zumal es gleich zu den Manderinfischen übergeht, dort wo abends das Liebesspiel im Riff anfängt
4. Tag, 23.02.2005
Heute Stand APO-Island auf Tauchers Speisekarte.
3 Tauchgänge vom Feinsten sollten es sein, so wurde es gesagt.
Der erste Punkt, Coconut-Point ist eine sehr schöne steil abfallende Fläche, an der es heftige Strömung gab, so das die ersten Minuten wie im Zug an uns vorbei Flogen.
Die anderen beiden Punkte, Southwestmonsoon und Bay Bay, waren nicht minder schön.
Bewachsen mit tollen Formationen an Korallenarten so weit das Auge oder die Sicht es zuließ.
Viele Nacktschnecken, Geistermuränen, usw. um nur einige Sachen zu nennen.
5. Tag, 24.02.2005
Morgens ein schöner Platz Namens Dauin Santuary, mit schöner Fläche voller Korallen und Sandflächen.
Nachmittags ging es zum Madarinfisch gucken bei Sahras Place, ab 17:00 Uhr kommen sie zum Liebesspiel aus den Löchern.
Man muss sehr viel gedult, sowie ein gutes Auge mitbringen um die flinken Fische zu beobachten.
Aber sehr schön anzusehen.
Da es ein halber Dämmerungstauchgang ist, kamen die Manderinfische schon teilweise raus zum Liebesspiel.
6. Tag, 27.02.2005
Heute ging es per Boot Richtung Masaplod, einem Tauchplatz wo wir schon einmal waren.
Die Sicht ist heute eigentlich Besch…. wir (Anke & Ich) sind mit Carlos, Jürgen uns Shoppen Unterwegs, und tauchen gemeinschaftlich ab.
Carlos findet kurz nach dem Abtauchen ein Pärchen Seegrasgeisterfetzenfische, so
Dass ich einige Fotos schießen kann, nur die Sicht macht mir zu schaffen, lauter Schwebeteile.
Wir ziehen also weiter, Jürgen schießt ein paar Fotos, und prompt, haben wir uns aus den Augen verloren.
Trotz einigen Minuten des Wartens und Suchens tauchen vor unseren Augen Jürgen und Shoppen nicht mehr auf.
Wir beschließen, da sie ja zu zweit sind, unseren Tauchgang normal weiter zu führen.
Carlos vorweg, wir zwei gemütlich hinterher.
Wie gesagt, die Sicht ist Besch…, so das wir zwar einige schöne Wesen des Meeres gesehen haben, jedoch sind die Fotos nicht brauchbar.
Ärgerlich um so mehr, da vor unseren Augen die Standorttreue Schildkröte auftaucht.
Nach c. 1 Stunde Beenden wir den Tauchgang, und treffen Jürgen und Shoppen auf dem Boot wieder.
Auch sie haben nach uns gesucht, leider nicht gefunden, sind weitergetaucht,
haben aber die Riffblocks nicht gefunden, so dass sie den Tauchgang früher abgebrochen haben.
Sorry !!!!
Heute machen Jürgen und Ich noch einen Nachttauchgang am Hausriff zu.
In aller Ruhe genießen wir den Tauchgang, der uns wieder zur Banka führt.
Die Nacht gibt sich mühe, um uns alle möglichen Lebewesen zu Präsentieren,
schnelle ermüden die Akkus, die Speicherkarten kommen an die Grenze des Machbaren, und so beschließen wir den Tauchgang nach 55 Minuten zu Beenden.
7. Tag, 28.02.2005
Morgens gehen wir noch mal zur Banka runter, dieses Wrack muss noch etwas genauer Untersucht werden.
Nach dem wir auf ca. 30 m am Wrack angekommen sind, suchen wir Systematisch das Wrack ab, finden insgesamt 4 Seegrasgeisterfetzenfische, 4 Harlekingeisterfetzenfische, einen großen Haufen Tanzgarnelen ( ca. 60 Stück )
Unzählige Nacktschnecken sowie noch einen Teufelsfisch.
Es war ein sehr schöner Tauchgang, es lohnt sich doch immer wieder zum Wrack zu fahren.
Am späten Nachmittag wollen wir noch mal zu Sahras Place.
Zwischen den Autoreifen, und den Korallenstöcken finden wir eine Nacktschnecke,
eine Seekobra kreuzt unseren Weg, sowie ein Fangschreckenkrebs lässt sich kurz
vor unseren Augen sehen.
Die Geistermuräne, die ihren festen Platz im Riff hat gibt sich ebenso ein Stelldichein wie die Mandarinfische, deswegen wir ja eigentlich gekommen sind.
Leider müssen wir den Tauchgang zu früh Beenden, da ein generelles Nachttauchverbot in den Santuarys gilt, und dieses ab 17:00 Uhr eintrifft.
Wir zögern unsern unseren Tauchgang so lang es geht hinaus, es sind zwar einige
Mandarins zu sehen, doch ist es von der Zeit einfach noch zu früh.
Schade, wir hoffen, dass dort für die Zukunft eine bessere Regelung getroffen wird, für alle kommenden Taucher.
Es ist schon ein Bemerkenswertes Schauspiel den Mandarinfischen beim Liebesspiel
Zu zuschauen.
8. Tag, 01.03.2005
Heute stand ein Tagesausflug nach Siquijor, der Geisterinsel auf dem Programm.
Die Philippinos meiden diese Insel, da es auf ihr Geister geben soll.
Jeden Abend soll die „ Withe Lady „ über die Insel Fliegen.
Weiterhin gibt es sehr viele Geisterheiler auf der Insel, und auch Wodoo ist auf ihr zu finden.
Wir haben, bis auf eine schöne Insel von den anderen Dingen nichts zu sehen bekommen.
Nach einem schönen Tauchgang an der Paliton Wall, ging es zu Essen auf die Insel.
Dort beim Coco Grove Resort haben wir eine Kleinigkeit zu uns genommen.
Ruhe, weißer Sand und eine sehr schöne Anlage haben wir dort gefunden.
Wir hatten die Möglichkeit, einmal einen Blick in die Zimmer zu werfen.
Gemauerte Zimmer mit heiß Wasser, nett am Hang gelegen, Blick über eine tollen Garten aufs Meer.
Die Insel hat einen schönen schneeweißen Sand, der an Urlaub erinnert.
Nachdem wir die Basis von Sea-Explorer Sqiuijor uns angesehen haben, ging es wieder los, zum zweiten Tauchgang dort.
Sawane, hieß der Platz zum Tauchen, Super Sicht, ca. 40 m, und tolle Korallen
ließen unser Herz höher schlagen.
Nach vielen Kleinigkeiten kam kurz vor dem Ende des Tauchganges das Highlight für mich im gesamten Urlaub :
Der Blue-Ring Oktopus.
Der sehr seltene Oktopus ist hoch giftig, es gibt kein Gegengift, und es sind schon einige Menschen gestorben, da er sich auch im Flachwasser der Lagunen aufhält.
Bei Ebbe laufen Leute durchs flache Wasser, und es kann passieren, das er sich gestört fühlt, und bei Gefahr beißt.
Einige kennen seine Giftigkeit nicht, und wollen ihn in die Hand nehmen, was dann passiert brauch ich nicht weiter erwähnen……..
Jedenfalls hatte ich das Glück am Richtigen Ort zu Richtigen Zeitpunkt zu sein,
Kamera einsatzbereit, Batterie hat noch Saft, so konnte ich ihn 4 Mal schön ablichten, obwohl mir das Herz aus dem Anzug schlug.
9. Tag, 02.03.2005
Heute Tauchpause dafür einen Tagesausflug zum Markt nach Malatapay, der jeden Mittwoch stattfindet.
Der Markt bietet ein reiches Angebot an Einheimischen Waren der Umgebung.
So stehen von Kleidung, Gemüse, Obst, Werkzeuge, bis zum Vieh alles zum Verkauf an der Straße.
Schweine, sowie Wasserbüffel werden auf einem extra Platz zum Verkauf angeboten.
Einheimischer Tabak, sowie Kaffee wird ebenfalls dort angeboten.
Es ist ein hektisches aber geordnetes Treiben zu beobachten.
Wer möchte, kann über Kokosnussschalen gegrilltes frisches Spanferkel Essen.
Frischen Saft der Mangos, oder Ananas stehen ebenfalls auf der Beliebtheitsskala
ganz oben.
Weiter nach dem Markt geht es zu den Twin Lakes, wie der Name schon sagt, zwei Seen in den Bergen.
Eigentlich nicht besonders, wäre da nicht die Anreise durch die Berge.
30 km durch die Berge von Negros, eine manchmal sehr heikle Reise über Asphalt und dann wieder nur Schotter.
Teilweise hatte man einen schönen Blick über Negros rüber nach Cebu ( Insel )
10. Tag, 03.03.2005
Heute stand mal wieder die Banka auf dem Frühstück, da es dort doch viel zu entdecken gibt.
Jürgen und Anke machten Pause, also sind Schoppen und ich alleine dorthin.
Ein sehr schöner Tauchgang brachte wieder einiges zum Vorschein.
Makroherz was willst du mehr.
Heute Nachmittag stand ein spezieller Tauchgang auf dem Programm.
Nachdem wir im letztem Urlaub schon die 100 Minuten als Tauchgang geknackt hatten, wollten wir diesen Urlaub 120 Minuten unter Wasser bleiben.
Wohlgemerkt mit einer 12 Ltr. Flasche.
Jürgen, Schoppen und meine Wenigkeit haben dieses Abenteuer ausgelebt.
Ich wusste gar nicht, dass 120 Minuten so schnell vorbei sind.
Nachdem wir fast 35 Minuten am Wrack verbracht hatten, ging es gemütlich an der Grenze von ca. 15 m weiter entlang des Hausriffes.
Es gab sehr viel zu entdecken, so dass wir die 120 Minuten schnelle verbraucht hatten.
Bei 30 Bar kamen wir dann auch aus dem Wasser, Schoppen hätte ja noch eine halbe Stunde bleiben können, der hatte ja noch 75 auf der Uhr.
Jürgen und Ich haben uns noch für einen Nachttauchgang aufgerafft, und stehen bereit für diesen Tauchgang, als plötzlich die örtliche Polizei mit MP’s vor uns steht, und heftig anfängt mit Rainer zu diskutieren, da es doch ein Santuary Gebiet sein, und es doch ein Nachttauchverbot gibt.
Nach einigen Telefonaten mit dem Gouvernoer, konnten wir dann doch noch Tauchen.
Leider sind sie dann, als wir Unterwasser waren, wiedergekommen, um das Nachtauchverbot erneut auszusprechen, dieses Mal für unbestimmte Zeit.
Wir konnten leider in diesem Urlaub dann keinen Nachttauchgang mehr am Hausriff
Machen, aber Chris hat dieses dann auf andere Weise gelöst.
11. Tag, 04.03.2005
Heute Morgen ging es zu den Autowracks, die fast neben der Banka liegen.
Auch hier ist die Vielfalt der Arten umwerfend, alles was man im Makro sehen kann,
und aus dem Bereichen der Philippinen bekannt ist, gibt es dort zu finden.
Nachmittags geht es zu unserem Lieblingstauchplatz, Sahras Place,
Wir wurden wieder nicht enttäuscht, die vielen auch mir noch unbekannten Nacktschnecken sind umwerfend.
Viele Krabben, Krebse, Garnelen, sowie Angler- und Schaukelfische, eine
Standorttreue Geistermuräne gibt’s noch Obendrauf.
Wenn man noch ein wenig in die Korallen schaut, kann man auch die Mandarinfische entdecken. Ein wirkliches Highlight.
12. Tag, 05.03.2005
Ein Tauchgang heute am Wrack der Banka. Mussten doch mal nachschauen, ob noch alles dort ist.
Alles an Ort und Stelle, beruhigend.
13. Tag, 06.03.2005
Masapold stand heute auf dem Plan, Eigentlich wollten wir zu den Riffblöcken, um dort ein wenig zu schauen, aber wir mussten unseren Plan kurzfristig Ändern.
Kurz nachdem Abtauchen, entdeckten wir eine Mulde im Sand, wo 3 Mini-Frogfische saßen, so klein, selbst mit Supermakro war es schwer sie auf CCD Ship zu brennen.
Die Größe der Froggis lag so um Fingernagelbereich des kleinen Fingers.
Beeindruckend.
Dort als fertig, 10 m weiter, der nächste mini Frogfisch auf einem Seil.
Dort kurz verweilt, wir wollten gerade weiter, als ein Teufelsfisch sich zu uns gesellte.
Heute war wohl Fototermin unter Wasser
O.K. Fotos gemacht, und weiter ging es, aber wieder nur einige Meter.
Wie gesagt, die Riffblöcke waren noch weit entfernt.
Nase überm Sand, da taucht doch ohne Vorwarnung ein echter Steinfisch schön im Sand auf.
Einige Fotos später ging es weiter, mittlerweile waren wir schon 50 Minuten unterwegs, aber noch nicht bei den Blocks.
Diese steuerten wir jetzt aber umgehend und ohne weitere Unterbrechungen an.
Kaum dort angekommen, mussten wir schon wieder den Rückweg antreten, da
Unsere Begleitung ( Divegiude ) leider keine Luftreserven hatte.
Also zurück zum Boot, da wir im Bereich einer Santuary sind, dürfen die Boote dort nicht rein, da das Gebiet mit Bojen abgegrenzt ist.
Wir tauchten also zurück, wobei unser Diveguide einige Meter an der Oberfläche
Paddeln musste.
Abends dann ging es zum Nachttauchen, ja, Chris hatte eine Lösung gefunden,
er fuhr einfach mit dem Auto in den Nächsten Bezirk, und dort ging es ab zum Tauchen, zwar auch mit kurzen Diskussionen, jedenfalls machten wir einen Explorer-Dive.
Es war einer der besten Nachttauchgänge die ich je gemacht habe, vor lauter Seehasen, Nacktschnecken, Krebsen, Garnelen und sonstigen Lebewesen haben wir kaum das Wasser gesehen.
Ein Riesen Frogfisch, eine Spanische Tänzerin waren auch noch dabei.
Nachdem wir 82 Minuten !!! überschritten hatten, mussten wir aus dem Wasser, da bei einigen jetzt die Lampen versagten.
Gut das ich noch kurz vor dem Urlaub mir die Backup Lampe von TillyTec
Marke Green Force geholt habe.
2 Stunden und Mehr sind ohne Probleme drin, und das mit normalen Akkus.
Toll.
Jedenfalls ein Super Nachttauchgang.
14. Tag, 07.03.2005
Tauchausfahrt nach Moaboal, 6 Stunden Wellen und raue See.
Rainer meinte ja, es ist nur ein wenig Wellengang, das geht schon.
Das schlimmste war, „ kein Kaffee an Bord „.
Nachdem wir angekommen waren, sind wir nur kurz auf einen Kaffee zur Tauchbasis, wo sich der Basisleiter nur wunderte das wir mit dem Boot gekommen sind, da er seine Gruppe morgens mit dem Bus nach Dumagute geschickte hatte.
Er hat Rainer extra gewarnt, keine Bootsfahrt zu wagen, die See ist zu Rau.
Wir sind anschließend mit Chito dem Guide, einem Philippino, auf dem Landwege, per Bus zurück, da wir sonst hätten Übernachten müssen.
Es war eine schöne Abwechslungsreiche Reise, die man sonst auch nicht gemacht hätte.
Per Bus, Fähre und Transferservice hat aber alles geklappt, so dass wir gegen 19:00 Uhr wieder an der Homebasis waren
15. Tag, 08.03.2005
Warten auf das Gepäck.
Sehnsüchtig warten wir auf unsere Tauchsachen, die per Boot aus Moaboal zurück
Kommen.
Gegen 10:30 Uhr die Nachricht sie sind da.
Auch diese Überfahrt hat ca. 5 Stunden gedauert, gut dass es Busse gibt.
Danach erstmal Tauchen, ab zu den Car-Wracks, Anke war dort auch noch nicht.
Der Tauchgang beginnt sehr schön, ohne Strömung und schlechte Sicht.
Nachdem wir ausreichend die Wracks erkundet hatten, ging es zum Austauchen an den Sandhang bzw. ins Seegras.
Nach langer Suche ist es mir doch gelungen ein Seepferdchen zu finden, dieses lässt sicht doch schwerer Fotografieren als ich es möchte.
Aber trotz keines schönen Fotos war es ein Highlight es im Seegras zu sehen.
Nachmittags ging es zu unserem Lieblingstauchplatz Sahras Place, den Autoreifen.
Wieder ein toller gelungener Tauchgang mit einigen Nachtschnecken, die ich noch nicht gesehen habe.
Ein Minifrogfisch und zwei Gigantfrogfische, sowie die Geistermuräne, Teufelsfisch
Und einigen Krabben krönen diesen Tauchgang.
Suupiidoo!!
16. Tag, 09.03.2005
Letzter Tauchtag!
Heute noch mal nach Suiqijor zum Tauchen. Die Sonne lacht, und das Boot ist schnell an der Insel, nach 55 Minuten sind wir dort.
Den ersten Tauchplatz kennen wir schon, Palinton Wall, eine schöne Steilwand,
mit einem Riffdach, das sehr schön anzuschauen ist.
Coco-Grove Hausriff ist der zweite Platz.
Schön bewachsen, gute Sicht, aber keine Highlights zum Schluss, Schade.
Trotzdem ein Schöner Abschluss der Tauchgänge.
17. Tag, 10.03.2005
Letzter Tag im Urlaub.
Heute steht noch das Equipment säubern, trocknen und einräumen an.
Außerdem haben Jürgen und Ich noch eine Abschlussmassage geordert.
Hot Stones werden uns verabreicht.
Selten ist man so Relaxt, um die einstündige Massage zu genießen.
Die Musik im Hintergrund spielt genauso mit den Sinnen, wie die Schale mit
Duftöle im Ausschnitt der Massageliege.
Herrlich, fast werden wir in das Reich des Sandmännchens gerufen, schon ist die Stunde um.
Und für 14 € ist der Service ebenso günstig wie der gesamte Urlaub auf den
Philippinen.
Als Resümee möchte ich noch erwähnen, das die Reise von uns selbst geplant wurde, die Flüge wurden selbst gebucht, und der Kontakt zu den Sea Explorern
Endstand über das Internet, wo man alle Infos bekommt.
Bedanken möchte ich mich noch an dieser Stelle bei folgenden Personen:
Martin Nussbaumer von Sea Explorer ( Buchung und Anmeldung )
Chris Heim (Besitzer von Sea Explorer) macht alles Möglich ( auch Nachttauchen )
Rainer (Basis Manager) ermöglicht allen zu tauchen wo sie möchten
Der Crew von Sea Explorer, hilfsbereit und immer zu Späßen aufgelegt.
Den Bedienungen im Restaurant, an den Bars und Rezeptionen für ihre Geduld und aufmerksamkeit.
Chito und Carlos, den Guides mit denen wir häufig getaucht sind, für ihr gutes Auge
Da uns sonst so mancher Geselle unter Wasser verborgen blieb.
Weiterhin den Giude’s für ihr Verständnis das wir die Tauchgänge immer erst ab mind. 60 Minuten beendet haben, obwohl sie schon sehr gefröstelt haben
Es war ein sehr schöner, erholsamer und Ruhiger Urlaub, den wir so gerne noch mal buchen würden.
Das Tauchen ist mit Abstand eines der vielseitigsten Gebieten was mir bisher vor die Maske gekommen ist.