Vor Jahrmillionen verliess der Mensch das Meer. Jeder macht mal Fehler
| Philippinen 2006 | Reisebericht | Reisebericht 2006 - Philippinen - Insel Siquijor und Bohol Panglao
Mitreisende :
Petra & Jürgen Kössler, Ruth & Ralf van Hekeren, Vivi & Elke Telaar, Bernd Stenert, Willy Gebel, Anke & Ich Ebert
Wir hatten vor, dieses Jahr zwei Stationen zu besuchen und haben uns aufgrund des letzten Urlaubs zu der Insel
Siquijor sowie unser alt bewehrtes Panglao entschieden.
Anreise:
Wie die letzten Jahre auch, ging es Problemlos mit der DB von Rehda Wiedenbrück ( Danke an Mike ) Richtung Essen.
Die Fahrt mit dem Westfalenexpress dauerte ca. 1:20 Std.
Dort angetroffen stellten wir fest, das sich ein Missverständnis eingeschlichen hatte, wir waren diesmal zu früh, oder der Rest der Truppe 20 Minuten zu spät.
Wir verpassten also den ersten ICE Richtung Frankfurt, und nahmen einen der 40 Minuten später fuhr.
In Frankfurt angekommen, so schnell wie möglich an den Schalter der Cathy Pacific, wo das einchecken Problemlos von statten ging.
Jetzt hieß es noch das Handgepäck unauffällig durch den Check zubekommen.
Ich hatte die Unterwasserfotoausrüstung incl. Laptop komplett mit im Handgepäck, die ca. 14 Kg wog.
Diese transportierte ich das erste Mal in dem Tamrac Fotorucksack 5259, incl. Laptoptasche, die Integriert ist.
Als vor uns noch einige Reisende kontrolliert wurden, stieg mir der Schweiß auf die Stirn, aber zum Glück sieht der Fotorucksack sehr klein und nicht so schwer aus, so dass ich ohne Probleme eingecheckt habe.
Nach einem angenehmen Flug, landeten wir in Hongkong am anderen Ende des Flughafens.
Wir hatten den Weiterflug 40 Minuten später und mussten uns sehr beeilen, das wir den Flug bekamen, er wurde schon zu " last Call " aufgerufen.
Kurzer Flug, und wir landeten in Cebu, kurz vor der Landung verging uns aber die gute Laune, da das Wetter immer schlechter wurde.
Bei der Landung war es am Regnen, so dass die Laune erstmal am Tiefpunkt war.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Alle Koffer sind eingesammelt, und ab nach draußen, wo wir von den Sea-Exploreren schon erwartet wurden.
Aufgrund der Positiven Reise letztes Jahr sind wir dieses Mal auch mit den Sea-Exploren gereist, was sich als Perfekt zeigen sollt.
Da wir von Cebu nach Negros mussten um von dort nach Siquijor überzusetzen, mussten wir unseren Aufenthalt im Einkaufscenter von Cebu verschieben.
Also ins Auto und ab an das Ende von Cebu. Am Anfang war immer leichter Regen, der, je näher wir kamen aufhörte, und am Ende von Cebu blinzelte
auch schon mal kurz die Sonne.
Trotz einer sehr schnellen Fahrt, es wurde für nicht und niemand gebremst, (Trauer ums Huhn), konnten wir nicht mehr Richtung Siquijor, da alle Fähren gecancelt wurden. Es war einfach zu hoher Wellengang.
Also setzten wir ( ja, ja die Fähre fuhr ) mit einer Bus/ Autofähre über, die aber auch mächtig am schaukeln war.
In Negros angekommen, standen auch schon zwei Autos bereit um uns in unsere Hotel in Dumaguete zu bringen.
Am anderen Morgen sollte es um 6:00 Uhr mit der Fähre weitergehen, da morgens die See etwas ruhiger ist.
Das Hotel in Dumaguete war O.K, wir waren noch Abends schon an der Promenade Essen, das Hay Hay ist wirklich zu Empfehlen, dort habe ich während unseres Urlaubs das beste Vegitable Curry gegessen.
Christian, der Pura Vida Manager, der uns vom Flughafen aus begleitete, gesellte sich zu uns, und wir konnten einiges erfahren, über Land und Leute.
Anke und ich hatten leider kein Wecker mit, so dass wir uns auf die Uhr im Hotelzimmer verlassen haben.
Leider passte die Uhrzeit nicht, sie ging 90 Minuten vor, so dass wir schon um 4:30 fix und fertig zu Abreise bereit standen.
Nur alle anderen schiefen schon.
Buch ausgepackt, Kaffee bringen lassen, und die Zeit überbrückt.
Dafür haben Willy und Shoppen verschlafen der Weckdienst hatte nicht Funktioniert.
Alle an Board, ging es im Eiltempo zur Fähre, eine kleine Nussschale, die mal als Rettungsboot auf einem Kreuzfahrtschiff ausgemustert worden war.
1 Stunde überfahrt, es war mittlerweile 7:15 Uhr und wir hatten unsere Gepäck vom Schiff auf das Bereitstehende Auto gehievt.
Ronald, der Basisleiter der Sea-Explorer begrüßte uns freundlich, lud uns ins Auto und 20 Minuten später kamen wir am Ziel an.
Jetzt kam eine Überraschung, die gebuchten Zimmer waren noch nicht frei, sie waren durch eine Gruppe von Islandhüpfern belegt.
Also gingen wir erst mal Frühstücken, und gegen 11:30 hatten alle ihre Zimmer und der Urlaub konnte beginnen.
Coco Grove :
Diese Anlage ist einfach Traumhaft in den Hang der Insel eingebaut. Tropische Gartenanlage bis zum Strand, schön angelegte Wege und Treppen, die täglich gesäubert werde.
Ein weißer Strand, der bei Sonnenschein ohne Sonnenbrille nicht betrachtet werden konnte.
Perfekt trifft es fast.
Die Zimmer sind leider etwas älter, und könnten mal eine Erneuerung Vertragen, aber wir sind ja nicht immer auf dem Zimmer, sondern zum Tauchen dort.
Auf den Zimmern fehlt auf jeden fall, ein paar Steckdosen, vor allem im Bad.
Dafür ist ein Kühlschrank vorhanden.
Platz für Klamotten ist auch recht wenig da, aber es war i.O.
Die Anlage hat am Strand das Restaurant, und die Bar, beides sehr schön gelegen, zwischen Kokospalmen und Sträuchern, so dass man zum einen Schatten hat, aber auch den Blick aufs Meer.
Zwischendurch gibt’s einige Hängematten, die aber schön und brav von einigen unsere Älteren Landsleute von morgens bis Abends reserviert wurden, schönen Gruß in den Osten des Landes.
Das Restaurant:
Das Essen war die ganze Zeit über sehr gut, es gab eine ausreichende Auswahl, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Was uns sehr Positiv aufgefallen ist, die Kellnerinnen, sind mit Leib und Seele dabei, machen den ganzen Tag immer ein freundliches Gesicht, lachen und scherzen mit uns.
„Gell Schatzi“
Des Weiteren wurde schon so gegen 17:00 – 17:30 Uhr die Bestellung für das Abendessen aufgenommen, ( Gruppe mit 10 Personen ) jeder bestellte sein Essen, und als wir dann gegen 19:30 Uhr zum Essen kamen, wurde Zeitgleich das Essen serviert.
Einfach Klasse.
Es dauerte auch kaum 1 ½ Tage, bis sie jeden unserer Namen kannten.
Ein schönes Plätzchen zum Relaxen, Paradiesisch.Wir kommen auf jeden Fall wieder!!!!!
Tauchbasis:
Sie steht unter dem Managment der Sea Explorer, und wird vom Holländer Ronald van der Voren sehr gut geleitet
Es gab nichts was es nicht gab.
Ein extra Boot, wo am Anfang des Urlaubes die Tauchsachen rauf gebracht wurden, stand dieses Boot die ganze Zeit für unsere Gruppe bereit.
Wir brauchten nichts mehr selbst zu machen, selbst die Flossen wurden uns angezogen, Klasse, Perfecter Service.
Das Briefing durch Ronald war sozusagen perfekt, denn Ronald erklärte nicht nur den Tauchplatz in allen Einzelheiten, sondern sprach auch kurz den Platz an Land an, wo der Tauchplatz vorgelagert lag.
Ronald hat auch ein Buch über die Tauchplätze der Visajas geschrieben, mit allen Kleinigkeiten, sowie schönen Skizzen und Beschreibungen.
Zum Tauchen:
Was soll ich schreiben, wer sich schon einmal über die Philippinen erkundigt hat, weiß das er für Grossfisch fehl am Platze ist.
Aber wir waren ja für das Kleinzeug da, speziell ist es ja meine Leidenschaft, die kleinen Dinge der Riffe zu suchen und zu finden, natürlich auch unter zu Hilfe nahme der Guides.
Mein leuchten in den Augen nach Beendigung der Tauchgänge kann man wohl beschreiben, wenn Kinder den Weihnachtsbaum sehen. :-)
Alles, und ich betone noch mal, alles was man in den Büchern beschreiben steht ist hier zu finden, Nacktschnecken, Geistermuränen, alle Arten von Krabben oder Krebsen, Sepien, Kraken und Manderinfische sind keine Seltenheit, sondern schnell alltäglich.
In dem Ordner Unterwasserfotos findet ihr eine kleine Auswahl.
Ich möchte keinen Tauchplatz einzeln aufführen, sondern alle hervorheben, als schöne abwechslungsreiche Tauchplätze.
Was aber auch sehr schön auf Siquijor ist, es gibt kein Massentauchen, denn es gibt nur eine weitere Tauchbasis, die aber weit entfernt ist, ca. 15 Minuten mit dem Auto.
Wir waren immer alleine an den Plätze und auch weit und breit gab es keine weiteren Taucher.
Abreise von Siqiujor :
Leider ging die Woche viel zu schnell vorbei und wir mussten wieder weg von dem schönen Fleckchen Insel.
Unsere Reise ging weiter nach Panglao, welches ca. 2,5 Bootsstunden entfernt lag.
Auch hier zeigte es sich, das die Sea-Explorer den anderen Tauch-Basen einiges voraushaben.
Der Transfer klappte perfekt, obwohl wir schlechtes Wetter und Wellengang hatten.
Bei der Überfahrt sollten eigentlich zwei Tauchgänge gemacht werden, aber aufgrund des Wetters verzichteten wir auf den ersten und steuerten direkt Balicasag an.
Hier stellten wir fest, dass Anke leider einen falschen Tauchanzug mitgenommen hatte, ein schlechter Tag, denn wie sollte der Anzug so schnell wieder nach Panglao kommen.
Ronald sagte nur, ich kümmere mich darum, mit dem nächsten Transfer ist er bei euch.
1 ½ Tage später hielten wir den Anzug in den Händen.
Ab sofort werden unsere Anzüge gekennzeichnet, da doch einige mit den selben Anzügen unterwegs sind.
Hier noch mal vielen Dank an Ronald für den schnellen Transfer, sowie den gesamten
1 wöchigem Aufenthalt bei ihm.
Wir kommen wieder.
Ronalds Spruch bleibt uns ja noch lange in den Ohren:
Let’s get wet, let’s have fun, Dive with a smile J
Alona Beach / Sunapartelle:
Wir hatten uns wieder bei Irena und Boris eingenistet, eine mit der Besten Hotels am Beach, bzw. etwas entfernt davon.
Es hat sich nicht viel getan an den Häusern oder den Zimmern, was man teilweise merkte.
Einige Türen gingen schlechter als noch vor zwei Jahre, was aber nichts ausergewöhliches auf den Philippinen bedeutet.
Nur soviel, hier muss immer etwas an den Gebäuden gemacht werden, sonst zerfallen sie im wahrsten Sinne des Wortes
Die Zimmer sind nach wie vor gut, warmes Wasser, ein schönes großes Bett, Klima, und
der schöne Pool, da lässt es sich aushalten.
Eine komplette Küche steht in jedem Zimmer zu Verfügung, und lässt sich für Kaffee und Frühstück wunderbar nutzen.
Tauchbasis Alona Beach Sea-Explorer
Getaucht haben wir auch hier mit der Basis von Sea-Explorer, die von dem Dänen Arno geleitet wird.
Die Basis ist etwas voller ist wie auf Siquijor, was aber kein wunder ist, Panglao ist ja weltweit bekannt, und am Strand ist einiges los.
Wir sind überwiegend mit Eriko, einer Japanerin getaucht, die wir schon lange aus früheren Zeiten kannten.
Sie und ihr Freund Felix ( Schweizer ) kennen wir schon seit dem wir zum Alona fahren.
Seit drei Jahren Arbeiten sie für die Sea-Explorer, und kennen die Tauchgebiete wie aus der Westentasche.
Eriko ist eine Spezialistin für Makro und Critters, und ich war froh dass wir mit ihr so viele Tauchgänge machen konnten.
Vor allen Dingen sind Nachttauchgänge mit ihr ein Genus, vor lauter neuen Crittes und Makroteilchen, weiß man nicht mehr wo man ist.
Und dabei vergeht die Zeit im Fluge, so 80 Minuten Nachttauchgänge keine Seltenheit sind.
Wir hatten das Glück an zwei Nachttauchgängen hintereinander 3 Blue-Ring Oktopusse zu finden, Einmal hatten wir einen, am nächsten Tag dann zwei davon.
Echt eine Seltenheit, der, der sie schon gesehen hat weis wovon ich schreibe.
Alle Tauchplätze entlang des Alona Beaches lohnen sich nach wie vor sie mehrfach zu betauchen.
Auch Ausfahrten nach Balicasag oder Doljo & Puntod sind die Reise wert.
Die Tauchbasis ist gerade im Umbruch, da ein neues Gebäude fast bezugsfertig ist, und sie dann in neueren Räumen gastiert.
Auch die restlichen Guides oder Bootsleute sind sehr nett und zuvorkommend, so dass einem der Aufenthalt sehr angenehm gestaltet wird.
Alona Beach
Hier findet gerade das große Bauen und ein Umbruch statt. Alle müssen sich vom Strand ca. 0 m zurückziehen, so das viel gebaut wird.
Jede Basis, Restaurants oder Hotels müssen sich vom direkten Strandabschnitt zurückziehen, und einen 30 m freien Abschnitt dort zum Strand freilassen.
Es ist nur gut für den Beach, da der Strandabschnitt doch sehr zugebaut war.
Abschließend
Bedanken für den Reibungslosen Ablauf der Reise müssen wir uns bei den Sea-Explorern, allen voran Martin Nussbaumer und seiner Frau.
Alles was wir bis zu dieser Reise im Vorfeld per Mail besprochen haben, passte, Martin hat sich immer schnell und super darum gekümmert.
Einen Dank auch an alle Guides und Leiter der Basen, sowie den Bootsleuten von Sea-Explorer.
Allen voran, Ronald auf Siquijor und Eriko am Alona Beach.
Manfred Ebert |