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 | Philippinen 2005 Negros - Dumaguete |
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Allgemeines
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Gebucht über
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Internet
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Zeitraum
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19.02.2005 - 11.03.2005
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Land
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Philippinen
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Gebiet
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Negros / Dumaguete
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Hotel
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Pura Vida
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Tauchbasis
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Sea Explorer
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Fluggesellschaft
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Chathy Pacific
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Abflughafen
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Frankfurt
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Zielhafen
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Hongkong / Cebu
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Flugdauer
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ca. 14,5 Std
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Transferdauer Flughafen - Hotel
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ca. 4 Std
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Hotel Kategorie (Landeskategorie)
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4 *
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Bewertung Basis / Hotel
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85
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96 - 88 Sehr gut, nichts zu verbessern, Optimal
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87 - 75 Sehr gut, Klasse, weiter so.
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74- 62 Gut, einige Kleinigkeiten gehen noch besser zu machen
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61 - 49 Nicht Berauschend, kaum zu empfehlen
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48 - 36 Schlecht, muß ich nicht wieder haben
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35 - 0 Katastrophe, so wie kein Wasser zum Tauchen :-(
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Negros / Dumaguete
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Reisebericht 2005
Daten vorab: Mitreisende : Petra & Jürgen Kössler, Bernd Stenert, Stefan Kremer, Anke & Manfred Ebert
Eine Reise an das Ende der Taucher – Welt !!!! Nach dem wir uns von unserem lieben Nachbarn Mike zum Bahnhof haben bringen lassen, sind wir Pünktlich mit der DB ab Bielefeld um 6:00 Uhr abgereist. Über mehrere Stationen ging es nach Essen, wo wir uns mit den anderen Reisenden aus unserer Truppe am Bahnhof getroffen haben. Es ist sehr Bequem mit der Bahn zu reisen, ohne Stau, und Stress auf der Autobahn. Aus den letzten Jahren waren Petra und Jürgen, sowie Bernd ( Shoppen ) und Stefan, den wir erst jetzt am Bahnhof kennen gelernt haben mit dabei. Nach dem Treffen am Bahnhof und einem Kaffee ging die Reise weiter, mit dem ICE nach Frankfurt. Nach kurzem anstehen am Schalter der Cathay Pacific Fluggesellschaft wollten wir unser Gepäck incl. Tauchgepäck aufgeben. In den letzten Urlauben hatten wir immer das Tauchgepäck in einem Speziell für Taucher hergestellten Rucksack, der dann so um die 40 Kg wog, untergebracht. In diesem hatten wir 2 komplette Ausrüstungen untergebracht Neu am Frankfurter Flughafen ist seit kurzem, es sind nur noch Gepäckstücke bis 32 Kg Einzelgewicht zugelassen. Wir mussten also ca. 8 kg auf andere Koffer verteilen, sonst sollte unser Tauchgepäck nicht mitgenommen werden. Also, für nächste Jahr : zwei Koffer a. 30 Kg Einzelgewicht. Da wir Traditionen lieben, gingen wir wie jedes Jahr auch in diesem Jahr wieder zu MCD, wo ein kleiner Snack ganz gut tat. Nach dem Einschecken saßen wir zusammen in zwei Dreierreihen am Fenster der Cathay Pacific. Der Flug verlief Problemlos, so das wir ohne Störungen oder Turbolenzen in Hong Kong landeten.
Schnell mussten wir einen Zwischenstopp im Raucherkasten vom Chang Mai Airport einlegen, da die Mädels nach ca. 11 Stunden Flug doch schon leichte Entzugserscheinungen hatten. Eine Zigarette in der Entzugsbox, und schon ging die Reise weiter.
Gehetzt über den Airport, durch Temperaturkontrollen, Rolltreppen zum nächsten Schalter, wo der Flieger auf die Philippinen, der Stadt Cebu schon stand. Cebu ist die zweitgrößte Stadt auf den Philippinen, und unser Drehpunkt auf den Philippinen. Kurzer Flug, schon waren wir wieder zu Hause, auf den Philippinen, schon 6-mal zuvor hatten wir uns hierher gewagt.
Nachdem unser Gepäck Wiedersehensfreude brachte, und wir einen kurzen Stopp beim Geldwechseln eingelegten, ging es per Autobus zum Headoffice der Sea-Explorer, mitten im Herzen von Cebu. Das Büro liegt 1 Minute zu Fuß entfernt vom größten Einkauftempel in Cebu, das Ayala-Center. Diese Nähe nutzen wir um einige Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf zu erstehen. Neben einigen Pflegeprodukten hieß unser Haupteinkauf Kaffee und Milchpulver, denn der morgendliche Kaffee durfte nicht fehlen. Weiterhin hieß unser Einkauf Zigaretten für die Mädels, damit die Sucht im Urlaub befriedigt werden konnte. Außerdem sind die Kippen extrem Billig, umgerechnet kostet 1 Stange ca. 4 €
Nachdem wir auch die Bürokratischen Teile des Urlaubes im Büro der Sea-Explorer erledigten hatten, ging es im klimatisierten Autobus bis an das Ende der Insel Cebu. Diese Fahrt entlang der Küste dauerte fast 3 Stunden. Zu sehen gab es außer an der Straße liegende Dörfern und der schönen Küstenlandschaft kaum etwas. Wir stehen auch noch ein bisschen neben uns, nach der langen Anreise. Angekommen am Fährhafen, mussten wir leider feststellen, dass wir ca. 5 Min. zu spät waren, da die Fähre gerade Richtung Negros abgelegt hatte. Schade. Unser Reiseziel so nah vor unseren Augen. Jetzt war warten angesagt, und zwar 1:45 Stunden, bis die letzte Fähre nach Negros übersetzte.
Um 18:45 Uhr war es soweit, die Fähre legt ab, und setzte im Dunkeln über nach Negros. Nach einer halben Stunde Überfahrt, kamen wir auf Negros an, und wurden schon freundlich empfangen. Jetzt noch alles Gepäck vom Boot ins Auto, das uns in das Pura-Vida Ressort der Sea-Explorer bringen sollte. Mittlerweile waren wir fast 37 Stunden unterwegs.
20 Min. später waren wir ziemlich fertig, aber glücklich im Pura Vida Ressort angekommen. Nach einer kurzen Begrüßung bekamen wir unsere Zimmer zugeteilt. Die Zimmer haben keine Nummern, sondern Fischnamen, so wie Clown-Fisch oder File-Fisch. Irgendwie witzig. Nach einer schnellen Dusche, ging es erstmal zum Essen.
Das Essen war gut und es gab nicht zu meckern, die Speisekarte ist auf den Europäischen Magen abgestimmt, und es gab für jeden Geschmack etwas.
Einen kurzen Drink noch und alle zogen sich auf die Zimmer zurück, um sich erst mal auszuschlafen. Wie sieht alles wohl im Tageslicht aus?
Heute ist unser erster Tag ohne Auto, Flugzeug oder Fähre, einfach nur Urlaub, fast jedenfalls. Wir sind schon früh wach, 6:00 Uhr, ich stehe auf um nach draußen zu gehen und mir das Hotel und die Umgebung kurz anzusehen. Doch, die Internetseite, sowie das neue Prospekt das wir auf den Boot bekommen haben, sind nicht getürkt. Es ist eine sehr schöne Anlage, insgesamt 5 Häuser mit 10 Zimmern als Delux stehen den Gästen zu Verfügung, sowie noch mal 8 Standartzimmer etwas Abseits vom Strand. Nach einem Kaffee auf der Terrasse und den ersten Sonnenstrahlen, ging es zum Frühstück. Was wir uns wohl Erwarten? Leckere Brötchen, Käse sowie Obst, Omelett, und Müsli standen auf dem Buffet, und der Kaffee wurde nach Schweizer Art frisch aufgebrüht gereicht, wunderbar, es gibt jemanden der die Wünsche weiterleitet. Nach dem Frühstück haben wir uns die Tauchbasis angeschaut, und uns in den täglichen Ablauf Einweisen lassen. Wir wollen am frühen Nachmittag den ersten Tauchgang zum eingewöhnen machen. Shoppen und Anke haben noch keine Lust, also tauchen Jürgen & ich. Zusammenbau des Equipments und kurzes Briefing, der Tauchgang kann beginnen. Hausriff Dauin, Sea-Explorer. Leichter Einstieg, da Sandfäche vorhanden, leicht abfallend, über Seegraswiesen, zu einzelnen Korallenblöcken. Fast schon wieder alles gesehen, denken Jürgen und ich, kurz nach dem 76 Minuten Tauchgang. Fast der Reihenfolge nach : Seehasen ( Nacktschneckenart ) diverse Nacktschnecken, Muränen, Schlangenaal, Frogfisch, Geisterpfeifenfisch, Blaupunktrochen, Rotfeuerfische, Blasenkorallenkrebse, Federsterngarnele, Federsternfisch und diverse Kleinteile die mir nicht mehr einfallen, oder wo ich die Bezeichnung nicht genau kenne. Nach dem Spülen den Equipments, in den einzelnen dafür vorgesehenen Becken, kurz noch einen Smalltalk mit unseren Guides, und ab aufs Zimmer, wo der frische Kaffee schon wartet.
2. Tag, 21.02.2005 Der erste volle Tauchgang geht schon gut los. Ein leckeres Frühstück wartet auf uns, mit Frischen Mangos, sowie Annanas und Bananen, frisches Omelett Kaffee, usw. Das Equipment zusammenbauen, und ab in die Fluten. Heute kommt Anke zum ersten Mal wieder mit. Wir gehen ans Hausriff um ganz Easy zu Tauchen. Alles klappt super, es gibt keine Probleme, so dass wir einen entspannten Tauchgang genießen können.
Nachmittags fahren wir zu einem Tauchplatz mit dem Namen Banka Wrack, auf 30 m liegt eine alte Banka, die teilweise zusammengefallen ist. An der Banka gibt es einige Geisterfetzenfische, Tanzgarnelen, sowie viele Kleinteile zu bestaunen. An der Banka lohnt es sich auf jeden Fall noch mal zu tauchen. Leider ist das Austauchen total langweilig, nach 52 Min. ist der Tg schon wieder vorbei, obwohl noch 85 Bar in der Flasche sind. Ich nehme zum ersten Mal wieder eine Kamera mit, nachdem ich zweimal Pech hatte. (Insider wissen was ich meine :-(() Es ging aber alles gut, bis auf die Funktion des Blitzes, es hat nicht ganz geklappt, so entstanden leider nur ein paar Fotos bei diesem Tauchgang.
Am Nachmittag steht eine Tour nach Dumaguete zum Schoppen, und etwas Essen an. Sea-Explorer hatte schon das Taxi geordert, so dass wir uns um nichts mehr kümmern mussten. Die Fahrt dauerte ca. 25 Min. und man ist Mitten in Dumaguete. Dumaguete entpuppte sich als ziemliches Chaos, viel zu viel Verkehr, Abgase, da lacht die Raucherlunge, da die Tuck-Tuck’s doch ziemlich viele Abgase produzieren. Kurz einmal in ein Shopping-Center, einmal nach Jollybie ( Philippischer MCD )und wieder ab in unser Hotel. Zum Glück steht ja der Fahrer ja noch bereit, er wartet noch auf uns. Muss wirklich nicht noch mal sein, dort gibt’s nichts zu sehen oder zu schmecken.
3. Tag, 22.02.2005 Nach einem Frühstück mit allem was wir brauchen, geht es zum Tauchen. Heute Morgen ist Masaplod angesagt, ein Platz, der unter Naturschutz gestellt wurde. Über eine Sandfläche kommt man zu einzelnen Korallenblöcken, die mit vielen Kleinstlebewesen besetzt sind. Auch eine Standorttreue sehr große Schildkröte lies sich blicken. Nachmittags ging es an den Platz Sahras Place, eine Sandfläche, die vor einigen Jahren mit Autoreifen zugestellt wurde, immer einige Autoreifen zusammengebunden und man hat ein Künstliches Riff. Schöner Tauchplatz, zumal es gleich zu den Mandarinfischen übergeht, dort wo abends das Liebesspiel im Riff anfängt
4. Tag, 23.02.2005 Heute Stand APO-Island auf Tauchers Speisekarte. 3 Tauchgänge vom Feinsten sollten es sein, so wurde es gesagt. Der erste Punkt, Coconut-Point ist eine sehr schöne steil abfallende Fläche, an der es heftige Strömung gab, so dass die ersten Minuten wie im Zug an uns vorbei gingen. Die anderen beiden Punkte, Southwestmonsoon und Bay Bay, waren nicht minder schön. Bewachsen mit tollen Formationen an Korallenarten so weit das Auge oder die Sicht es zuließ. Viele Nacktschnecken, Geistermuränen, usw. um nur einige Sachen zu nennen.
5. Tag, 24.02.2005 Morgens ein schöner Platz Namens Dauin Santuary, mit schöner Fläche voller Korallen und Sandflächen. Nachmittags ging es zum Mandarinfisch gucken bei Sahras Place, ab 17:00 Uhr kommen sie zum Liebesspiel aus den Löchern. Man muss sehr viel gedult, sowie ein gutes Auge mitbringen um die flinken Fische zu beobachten. Aber sehr schön anzusehen. Da es ein halber Dämmerungstauchgang ist, kamen die Mandarinfische schon teilweise raus zum Liebesspiel.
6. Tag, 27.02.2005 Heute ging es per Boot Richtung Masaplod, einem Tauchplatz wo wir schon einmal waren. Die Sicht ist heute eigentlich Besch…. wir (Anke & Ich) sind mit Carlos, Jürgen und Shoppen getaucht. Wir ziehen also weiter, Jürgen schießt ein paar Fotos, und prompt, haben wir uns aus den Augen verloren. Trotz einigen Minuten des Wartens und Suchens tauchen vor unseren Augen Jürgen und Shoppen nicht mehr auf. Wir beschließen, da sie ja zu zweit sind, unseren Tauchgang normal weiter zu führen. Carlos vorweg, wir zwei gemütlich hinterher. Wie gesagt, die Sicht ist Besch…, so das wir zwar einige schöne Wesen des Meeres gesehen haben, jedoch sind die Fotos nicht brauchbar. Ärgerlich um so mehr, da vor unseren Augen die Standorttreue Schildkröte auftaucht. Nach c. 1 Stunde Beenden wir den Tauchgang, und treffen Jürgen und Shoppen auf dem Boot wieder. Auch sie haben nach uns gesucht, leider nicht gefunden, sind weitergetaucht, haben aber die Riffblocks nicht gefunden, so dass sie den Tauchgang früher abgebrochen haben. Sorry !!!! Heute machen Jürgen und Ich noch einen Nachttauchgang am Hausriff zu. In aller Ruhe genießen wir den Tauchgang, der uns wieder zur Banka führt. Die Nacht gibt sich mühe, um uns alle möglichen Lebewesen zu Präsentieren, schnelle ermüden die Akkus, die Speicherkarten kommen an die Grenze des Machbaren, und so beschließen wir den Tauchgang nach 55 Minuten zu Beenden.
7. Tag, 28.02.2005 Morgens gehen wir noch mal zur Banka runter, dieses Wrack muss noch etwas genauer Untersucht werden. Nach dem wir auf ca. 30 m am Wrack angekommen sind, suchen wir Systematisch das Wrack ab, finden insgesamt 4 Seegrasgeisterfetzenfische, 4 Harlekingeisterfetzenfische, einen großen Haufen Tanzgarnelen ( ca. 60 Stück ) Unzählige Nacktschnecken sowie noch einen Teufelsfisch. Es war ein sehr schöner Tauchgang, es lohnt sich doch immer wieder zum Wrack zu fahren. Am späten Nachmittag wollen wir noch mal zu Sahras Place. Zwischen den Autoreifen, und den Korallenstöcken finden wir einige Nacktschnecken, eine Seekobra kreuzt unseren Weg, sowie ein Fangschreckenkrebs lässt sich kurz vor unseren Augen sehen. Die Geistermuräne, die ihren festen Platz im Riff hat gibt sich ebenso ein Stelldichein wie die Mandarinfische, deswegen wir ja eigentlich gekommen sind. Leider müssen wir den Tauchgang zu früh Beenden, da ein generelles Nachttauchverbot in den Santuarys gilt, und dieses ab 17:00 Uhr eintrifft. Wir zögern unsern unseren Tauchgang so lang es geht hinaus, es sind zwar einige Mandarins zu sehen, doch ist es von der Zeit einfach noch zu früh. Schade, wir hoffen, dass dort für die Zukunft eine bessere Regelung getroffen wird, für alle kommenden Taucher. Es ist schon ein Bemerkenswertes Schauspiel den Mandarinfischen beim Liebesspiel zu zuschauen.
8. Tag, 01.03.2005 Heute stand ein Tagesausflug nach Siquijor, der Geisterinsel auf dem Programm. Die Philippinos meiden diese Insel, da es auf ihr Geister geben soll. Jeden Abend soll die „ Withe Lady „ über die Insel Fliegen. Weiterhin gibt es sehr viele Geisterheiler auf der Insel, und auch Wodoo ist auf ihr zu finden. Wir haben, bis auf eine schöne Insel von den anderen Dingen nichts zu sehen bekommen. Nach einem schönen Tauchgang an der Paliton Wall, ging es zu Essen auf die Insel. Dort beim Coco Grove Ressort haben wir eine Kleinigkeit zu uns genommen. Ruhe, weißer Sand und eine sehr schöne Anlage haben wir dort gefunden. Wir hatten die Möglichkeit, einmal einen Blick in die Zimmer zu werfen. Gemauerte Zimmer mit heiß Wasser, nett am Hang gelegen, Blick über eine tollen Garten aufs Meer. Die Insel hat einen schönen schneeweißen Sand, der an Urlaub erinnert. :-) Nachdem wir die Basis von Sea-Explorer Sqiuijor uns angesehen haben, ging es wieder los, zum zweiten Tauchgang dort. Sawane, hieß der Platz zum Tauchen, Super Sicht, ca. 40 m, und tolle Korallen ließen unser Herz höher schlagen. Nach vielen Kleinigkeiten kam kurz vor dem Ende des Tauchganges das Highlight für mich im gesamten Urlaub: Der Blue-Ring Oktopus. Der sehr seltene Oktopus ist hoch giftig, es gibt kein Gegengift, und es sind schon einige Menschen gestorben, da er sich auch im Flachwasser der Lagunen aufhält. Bei Ebbe laufen Leute durchs flache Wasser, und es kann passieren, dass er sich gestört fühlt, und bei Gefahr beißt. Einige kennen seine Giftigkeit nicht, und wollen ihn in die Hand nehmen, was dann passiert brauch ich nicht weiter erwähnen…….. Jedenfalls hatte ich das Glück am Richtigen Ort zu Richtigen Zeitpunkt zu sein, Kamera einsatzbereit, Batterie hat noch Saft, so konnte ich ihn 4 Mal schön ablichten, obwohl mir das Herz aus dem Anzug schlug.
9. Tag, 02.03.2005 Heute ist Tauchpause, dafür geht es zum Tagesausflug zum Markt nach Malatapay, der jeden Mittwoch stattfindet. Der Markt bietet ein reiches Angebot an einheimischen Waren der Umgebung. So steht von Kleidung, Gemüse, Obst, Werkzeuge, bis zum Vieh alles zum Verkauf an der Straße. Schweine, sowie Wasserbüffel werden auf einem extra Platz zum Verkauf angeboten. Einheimischer Tabak, sowie Kaffee wird ebenfalls dort auf dem Markt angeboten. Es ist ein hektisches aber geordnetes Treiben zu beobachten. Wer möchte, kann über Kokosnussschalen frisches gegrilltes Spanferkel essen. Frischen Saft der Mangos, oder Ananas stehen ebenfalls auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Weiter nach dem Markt geht es zu den Twin Lakes, wie der Name schon sagt, zwei Seen, die in den Bergen liegen. Eigentlich nicht besonders, wäre da nicht die Anreise durch die Berge. 30 km durch die Berge von Negros, eine manchmal sehr heikle Reise über Asphalt und dann wieder nur Schotter. Teilweise hatte man einen schönen Blick über Negros rüber nach Cebu ( Insel )
10. Tag, 03.03.2005 Heute stand mal wieder die Banka auf dem Frühstück, da es dort doch viel zu entdecken gibt. Jürgen und Anke machten Pause, also sind Schoppen und ich alleine dorthin unterwegs. Ein sehr schöner Tauchgang brachte wieder einiges zum Vorschein. Makroherz was willst du mehr. Heute Nachmittag stand ein spezieller Tauchgang auf dem Programm. Nachdem wir im letzten Urlaub schon die 100 Minuten als Tauchgang geknackt hatten, wollten wir diesen Urlaub 120 Minuten unter Wasser bleiben. Wohlgemerkt mit einer 12 Ltr. Flasche. Jürgen, Schoppen und meine Wenigkeit haben dieses Abenteuer ausgelebt. Ich wusste gar nicht, dass 120 Minuten so schnell vorbei sind. Nachdem wir fast 35 Minuten am Wrack verbracht hatten, ging es gemütlich an der Grenze von ca. 15 m weiter entlang des Hausriffes. Es gab sehr viel zu entdecken, so dass wir die 120 Minuten schnelle verbraucht hatten. Bei 30 Bar kamen wir dann auch aus dem Wasser, Schoppen hätte ja noch eine halbe Stunde bleiben können, der hatte ja noch 75 auf der Uhr. Jürgen und Ich haben uns noch für einen Nachttauchgang aufgerafft, und stehen bereit für diesen Tauchgang, als plötzlich die örtliche Polizei mit MP’s vor uns steht, und heftig anfängt mit Rainer zu diskutieren, da es doch ein Santuary Gebiet sein, und es doch ein Nachttauchverbot gibt. Nach einigen Telefonaten mit dem Gouverneur, konnten wir dann doch noch Tauchen. Leider sind sie dann, als wir Unterwasser waren, wiedergekommen, um das Nachtauchverbot erneut auszusprechen, dieses Mal für unbestimmte Zeit. Wir konnten in diesem Urlaub dann keinen Nachttauchgang mehr am Hausriff machen, aber Chris hat dieses dann auf andere Weise gelöst.
11. Tag, 04.03.2005 Heute Morgen ging es zu den Autowracks, die fast neben der Banka liegen. Auch hier ist die Vielfalt der Arten umwerfend, alles was man im Makro sehen kann, und aus den Bereichen der Philippinen bekannt ist, gibt es dort zu finden. Nachmittags geht es zu unserem Lieblingstauchplatz, Sahras Place, Wir wurden wieder nicht enttäuscht, die vielen auch mir noch unbekannten Nacktschnecken sind umwerfend. Viele Krabben, Krebse, Garnelen, sowie Angler- und Schaukelfische, eine Standorttreue Geistermuräne gibt’s noch Obendrauf. Wenn man noch ein wenig in die Korallen schaut, kann man auch die Mandarinfische entdecken. Ein wirkliches Highlight.
12. Tag, 05.03.2005 Ein Tauchgang heute am Wrack der Banka. Mussten doch mal nachschauen, ob noch alles dort ist. Alles an Ort und Stelle, beruhigend.
13. Tag, 06.03.2005 Masapold stand heute auf dem Plan, Eigentlich wollten wir zu den Riffblöcken, um dort ein wenig zu schauen, aber wir mussten unseren Plan kurzfristig Ändern. Kurz nachdem Abtauchen, entdeckten wir eine Mulde im Sand, wo 3 Mini-Frogfische saßen, so klein, selbst mit Supermakro war es schwer sie auf CCD Ship zu brennen. Die Größe der Froggis lag so um Fingernagelbereich des kleinen Fingers. Beeindruckend. Dort als fertig, 10 m weiter, der nächste mini Frogfisch auf einem Seil. Dort kurz verweilt, wir wollten gerade weiter, als ein Teufelsfisch sich zu uns gesellte. Heute war wohl Fototermin unter Wasser J O.K. Fotos gemacht, und weiter ging es, aber wieder nur einige Meter. Wie gesagt, die Riffblöcke waren noch weit entfernt. Nase überm Sand, da taucht doch ohne Vorwarnung ein echter Steinfisch schön im Sand auf. Einige Fotos später ging es weiter, mittlerweile waren wir schon 50 Minuten unterwegs, aber noch nicht bei den Blocks. Diese steuerten wir jetzt aber umgehend und ohne weitere Unterbrechungen an. Kaum dort angekommen, mussten wir schon wieder den Rückweg antreten, da unsere Begleitung ( Divegiude ) leider keine Luftreserven hatte. Also zurück zum Boot, da wir im Bereich einer Santuary sind, dürfen die Boote dort nicht rein, da das Gebiet mit Bojen abgegrenzt ist. Wir tauchten also zurück, wobei unser Diveguide einige Meter an der Oberfläche Paddeln musste. Abends dann ging es zum Nachttauchen, ja, Chris hatte eine Lösung gefunden, er fuhr einfach mit dem Auto in den Nächsten Bezirk, und dort ging es ab zum Tauchen, zwar auch mit kurzen Diskussionen, jedenfalls machten wir einen Explorer-Dive. Es war einer der besten Nachttauchgänge die ich je gemacht habe, vor lauter Seehasen, Nacktschnecken, Krebsen, Garnelen und sonstigen Lebewesen haben wir kaum das Wasser gesehen. Ein Riesen Frogfisch, eine Spanische Tänzerin waren auch noch dabei. Nachdem wir 82 Minuten !!! überschritten hatten, mussten wir aus dem Wasser, da bei einigen jetzt die Lampen versagten. Gut das ich noch kurz vor dem Urlaub mir die Backup Lampe von TillyTec Marke Green Force geholt habe. 2 Stunden und mehr sind ohne Probleme drin, und das mit normalen Akkus. Toll. Jedenfalls ein Super Nachttauchgang.
14. Tag, 07.03.2005 Tauchausfahrt nach Moaboal, 6 Stunden Wellen und raue See. Rainer meinte ja, es ist nur ein wenig Wellengang, das geht schon. Das schlimmste war, „ kein Kaffee an Bord „. Nachdem wir angekommen waren, sind wir nur kurz auf einen Kaffee zur Tauchbasis, wo sich der Basisleiter nur wunderte das wir mit dem Boot gekommen sind, da er seine Gruppe morgens mit dem Bus nach Dumagute geschickte hatte. Er hat Rainer extra gewarnt, keine Bootsfahrt zu wagen, die See ist zu Rau. Wir sind anschließend mit Chito dem Guide, einem Philippino, auf dem Landwege, per Bus zurück, da wir sonst hätten Übernachten müssen. Es war eine schöne Abwechslungsreiche Reise, die man sonst auch nicht gemacht hätte. Per Bus, Fähre und Transferservice hat aber alles geklappt, so dass wir gegen 19:00 Uhr wieder an der Homebasis waren
15. Tag, 08.03.2005 Warten auf das Gepäck. Sehnsüchtig warten wir auf unsere Tauchsachen, die per Boot aus Moaboal zurück kommen. Gegen 10:30 Uhr die Nachricht sie sind da. Auch diese Überfahrt hat ca. 5 Stunden gedauert, gut dass es Busse gibt. Danach erstmal Tauchen, ab zu den Car-Wracks, Anke war dort auch noch nicht. Der Tauchgang beginnt sehr schön, ohne Strömung und schlechte Sicht. Nachdem wir ausreichend die Wracks erkundet hatten, ging es zum Austauchen an den Sandhang bzw. ins Seegras. Nach langer Suche ist es mir doch gelungen ein Seepferdchen zu finden, dieses lässt sicht doch schwerer Fotografieren als ich es möchte. Aber trotz keines schönen Fotos war es ein Highlight es im Seegras zu sehen. Nachmittags ging es zu unserem Lieblingstauchplatz Sahras Place, den Autoreifen. Wieder ein toller gelungener Tauchgang mit einigen Nachtschnecken, die ich noch nicht gesehen habe. Ein Minifrogfisch und zwei Gigantfrogfische, sowie die Geistermuräne, Teufelsfisch und einigen Krabben krönen diesen Tauchgang. Suupiidoo!!
16. Tag, 09.03.2005 Letzter Tauchtag! Heute noch mal nach Suiqijor zum Tauchen. Die Sonne lacht, und das Boot ist schnell an der Insel, nach 55 Minuten sind wir dort. Den ersten Tauchplatz kennen wir schon, Palinton Wall, eine schöne Steilwand, mit einem Riffdach, das sehr schön anzuschauen ist. Coco-Grove Hausriff ist der zweite Platz. Schön bewachsen, gute Sicht, aber keine Highlights zum Schluss, Schade. Trotzdem ein Schöner Abschluss der Tauchgänge.
17. Tag, 10.03.2005 Letzter Tag im Urlaub. Heute steht noch das Equipment säubern, trocknen und einräumen an. Außerdem haben Jürgen und Ich noch eine Abschlussmassage geordert. Hot Stones werden uns verabreicht. Selten ist man so Relaxt, um die einstündige Massage zu genießen. Die Musik im Hintergrund spielt genauso mit den Sinnen, wie die Schale mit Duftöle im Ausschnitt der Massageliege. Herrlich, fast werden wir in das Reich des Sandmännchens gerufen, schon ist die Stunde um. Und für 14 € ist der Service ebenso günstig wie der gesamte Urlaub auf den Philippinen.
Als Resümee möchte ich noch erwähnen, das die Reise von uns selbst geplant wurde, die Flüge wurden selbst gebucht, und der Kontakt zu den Sea-Explorer Endstand über das Internet, wo man alle Infos bekommt.
Bedanken möchte ich mich noch an dieser Stelle bei folgenden Personen:
Martin Nussbaumer von Sea-Explorer ( Buchung und Anmeldung ) Chris Heim (Besitzer von Sea-Explorer) macht alles Möglich ( auch Nachttauchen ) Rainer (Basis Manager) ermöglicht allen zu tauchen wo sie möchten Der Crew von Sea-Explorer, hilfsbereit und immer zu Späßen aufgelegt. Den Bedienungen im Restaurant, an den Bars und Rezeptionen für ihre Geduld und Aufmerksamkeit. Chito und Carlos, den Guides mit denen wir häufig getaucht sind, für ihr gutes Auge, da uns sonst so mancher Geselle unter Wasser verborgen blieb. Weiterhin den Giude’s für ihr Verständnis das wir die Tauchgänge immer erst ab mind. 60 Minuten beendet haben, obwohl sie schon sehr gefröstelt haben
Es war ein sehr schöner, erholsamer und Ruhiger Urlaub, den wir so gerne noch mal buchen würden.
Negros / Dumaguete ist mit Abstand eines der vielseitigsten Gebieten für Taucher die Critters und Easy Diving bevorzugen. Mit Apo - Island in Sichtweite ist zusäzlich eines der schönsten Tauchgebiete der Philippinen in Sicht / Tauchweite.
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Wichtige Adressen
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Internetadresse
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www.sea-explorer.com
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E-Mail Adresse
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Ansprechpartner
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Martin Nussbaumer ( Buchung / Preise ) Chis Heim ( Chef am Hotel / Basis ) Rainer Sutter ( Tauchorganisation - Tauchgänge )
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