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 | Philippinen 2008 |
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Brother Island 2008 Safarie
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Brother Island Ägypten 08.12.2008 -15.12.2008
Der Wecker klingelt, und ich stehe schon kerzengerade im Bett. Nun soll es losgehen. Die Tauchsafarie zu einem der berühmtesten Tauchziele in Ägypten. Noch schnell einen Kaffee mitgenommen, und schon bin ich auf der A2 zu unserem ersten Treffpunkt. Heiner ist schon bei Matthias, so das wir dort noch ein Brötchen essen, wieder einen Kaffee schlürfen, und dann uns gemeinsam nach Düsseldorf aufmachen. Dort angekommen, hätte alles sehr schnell gehen können, wir standen ziemlich vorne am Schalter zum einchecken. Leider war die „ nette Dame „ am Schalter aber von Condor der Meinung sie müsste neue Regeln bei uns einführen, sowie uns zum erkunden des Flughafens öffters mal hin und her schicken. Nach 1 Std harten Verhandeln mit der „ netten Dame von Condor „ und zwei neuen Taschen die es am Flughafen zu kaufen gibt, hatten wir unsere Bordkarten in der Hand. Ich bin wirklich schon oft geflogen, aber eine so sture und Kunden unfreundliche nicht nette Dame von Condor habe ich noch nicht erlebt. Kurz nach 16:00 kamen wir dann in Ägypten an. Wir wurden schon von Deep Blue Cruises Helfern empfangen. Koffer in Empfang genommen, und ab zum Schiff, der Thunderbird. Dort angekommen haben wir unsere Kabinen bezogen, es gab erste Einweisungen, die durch Dirk und Tom wirklich sehr gut und nicht so trocken abgehalten wurde. Dann gab es das erste Essen auf dem Schiff. Es wirklich unglaublich, was der Koch in der kleinen Kombüse so alles gezaubert hat. Während des gesamten Aufenthaltes wurde uns ein vielfältiges und abwechslungsreiches Essen präsentiert das außerordentlich gut geschmeckt hat. Der erste Tag auf dem Boot begann gemütlich. Wecken, und dann wurde die Sicherheit und Sicherheitseinrichtungen an Bord besprochen, ausführlich. Es war sehr gut und nie langweilig, weil Dirk und Tom es verstanden uns es sehr gut zu präsentieren. Heute standen drei Tauchgänge auf dem Plan. Der erste Tauchgang wurde als Checktauchgang ausgelegt, bei dem jeder seine Maske ausblasen musste, und am Ende des Tauchganges wurde noch die Boje gesetzt. Boje war Pflicht für jeden Tauchgang, da es ja teilweise heftige Strömungen geben könnte. Nach einen weiteren Tauchgang am Nachmittag stand noch ein Nachttauchgang auf dem Programm. Nachdem wir diesen Beendet hatten, gab es noch ein leckeres Abendessen, dann machten wir uns auf nach „El Akhawein“ den Brother Island. Die Fahrt über Nacht ( gefühlte 3 Tage unterwegs ) war alles andere als ruhig. Das umgewöhnen auf eine Bootstour hat noch nicht ganz stattgefunden. Bei Wellengang schlafen klappte nur bedingt, so das ich morgens noch ziemlich gerädert war. Aber, wir waren da. Da lagen sie, die zwei Brüder. Nicht gross, eigentlich ziemlich kahl und karg, unscheinbar. So präsentierten sich die beiden aber zum Glück nur Überwasser. Wir lagen am grossen Bruder auf der Geschützen Seite fest vertäut. Die Glocke ging, und unser erste Briefing an den Brothers ging los. Langsam schleppten sich alle aus den Kabinen. Die Gruppeneinteilung hatte ja schon am Abend vorher stattgefunden, so das wir eine reine Herrentruppe waren, die aus unserer Gruppe mit 5 Personen bestand, Heiner, Matthias, Uwe, Frank und der Schreiberling. Zu uns gesellten sich noch eine Gruppe aus dem Emsland, Arne, Andre und Cristian. Wir hatten auf jeden Fall viel Spass in unserer Truppe, unter wie Überwassser. 8 Taucher + Tom dazu, unsere Gruppe war bereit. Verteilt auf zwei Zodiags, so ging es auf die kurze Reise zu den einzelnen Tauchplätzen. Die ersten drei Tauchgängen an den zwei Brüdern machten wir jedoch von der grosszügigen Taucherplattform der Thunderbird. Wir waren kaum im Wasser, dann sahen wir sie schon, das warum wir zu den Brothers wollten, „ Haie „ . Graue Riffhaie zogen ihre Bahnen, und öffters sahen wir den Fuchshai kreuzen. Genau das wollten wir sehen. Bei allen Tauchgängen auf den Brother hatten wir Hai-kontakt. Nicht ein Tauchgang ohne die Jäger des Meeres. Immer waren sie zu sehen, mal nur kurz, öfters jedoch sahen wir sie am Riff ihre Bahnen ziehen. Herrlich, der erste Tag ein voller Erfolg, ganz zu schweigen vom Essen. An den Tagesablauf hatten wir uns ja schnell gewöhnt. Wecken gegen kurz vor 7:00 Uhr dann der erste Tauchgang. Kaum auf der Thunderbird zurück, ging die Glocke zum Frühstück. Kurze Verschnaufpause vom Frühstück, man glaubt es kaum, schon wieder die Glocke zu nächsten Briefing. Ab ins Wasser, einmal Haie anschauen und wieder zurück zur Thundebird. Gerade noch einen Kaffee reingeschlürft, schon die besagte Glocke zum herrlichen Mittagessen. ( Wer viel taucht, verbraucht ja Kalorien :-) ) Gestärkt und satt, kurz ein Mittagsschläfchen und schon hörten wir das Glöckchen zum vorletzten Mal. Briefing zum letzten Tauchgang des Tages. Ab in die Fluten, die Augen weit auf, das Atemen nicht vergessen, und ehe man sich versieht ist man wieder an Bord der Thunderbird. Jetzt ein wenig Ausruhen, und die Tauchgänge noch mal Revue passieren lassen, und da geht auch schon wieder das Glöckchen. Abendessen. Ich weiss nicht wie der Kerl das alles hin-her zaubert, aber er versteht auf jeden Fall sein Handwerk erstklassig. Ich habe selten so gut gegessen in Ägypten wie auf der Thunderbird. Ja, so flogen die Tage davon, ich weis nicht was besser auf der Tour war, das Essen oder waren es doch die Tauchgänge. Jeden einzelnen Tauchgang haben wir genossen. Haie waren bestellt und wurden bei jedem Tauchgang pünktlich geliefert. Sehr schöne Tauchgänge prägten sich in unser Gedächtnis ein. Trotzdem geht auch diese wunderbare Reise mal zu Ende. Die Rückreise von der beiden Brüdern stellte sich für einige Reisende als nicht so einfach dar. Da wir gegen die Wellen fuhren, waren die gefühlten Wellen noch höher. Es war schon eine sehr unruhige Rückreise, aber wir haben es geschafft. Am anderen morgen lagen wir unweit von Hurgahda und machten noch zwei Tauchgänge dort. Jetzt noch die Tauchsachen säubern, trocknen, und das restliche kurze Bordleben genießen. An unserem letztem Abend wurden wir noch als Abschluss der Reise vom Inhaber der Thunderbird auf ein leckeres Essen ( Kamelsteak ) eingeladen. Es war wirklich sehr gut, und mal ein etwas anderes Essen. Wo kann man sonst Kamel essen. Am morgen danach noch von der Thunderbird aus checken, und ein wenig die Zeit bis zum Flug vertreiben, und schon waren wir wieder in Düsseldorf. Fazit : Ein Reise, die ich genau so wieder machen würde Erstklassige Betreuung, wunderbare Tauchgänge, sehr schönes Boot, unglaubliches Essen, herrliches Wetter, tolle Runde auf dem Boot. Wir sehen uns wieder , Gruss Manfred
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