Freitag, 6. März 2009 - 14:50 Uhr
Die ersten Tage @ Home
28.02 - 05.03.09 Einfach ist es nicht, mit Krücken ( Gehhilfen ) zu Hause klar zu kommen, zumal ich noch Schmerzen habe, und ich das Bein noch sehr oft hochlegen muss. Für jeden Schritt den ich mache muss ich überlegen, muss ich etwas mitnehmen, habe ich alles dabei. Behilflich ist mir eine Umhängetasche die mein täglicher Begleiter ist. Von Tag zu Tag geht es mir besser, die Schmerzen lassen auch langsam nach, und ich Gewöhne mich an mein Schicksal. Das große Ziel ist es für mich, das ich zu dem Event in Leipzig mit ins Wasser kann. Bis zum 18.06.09 sollte / möchte ich wieder so gut laufen können, das ich wieder tauchen kann. Das Arbeiten wird wohl schon vorher wieder gehen, jedoch werde ich die ersten Schritte auf dem Dach erst später machen wollen, nur zur Sicherheit. Ich weis, aber Ziele sollte / muss man haben. 05.03.09 im KKL erste Nachuntersuchung durch Dr. Klostermann, alles i.O, die Fäden der OP wurden gezogen, sonst ist es gut verheilt. Ich bin weiterhin Optimist.
Freitag, 6. März 2009 - 14:40 Uhr
Die Tage im KKL

24.02 - 28.02.09 Ich hatte viel Ruhe auf meinem Zimmer, die ich wirklich genossen habe. Es kamen aber auch viele die mich Besucht haben, so das ich zwischendurch immer etwas Abwechslung hatte. Die Tage vergingen, nicht aussergewöhnliches passierte, und die Heilung schritt unaufhaltsam voran. Bis auf den OP Schlauch dem mach mir gezogen hat, ist alles Positiv verlaufen. Der Service sowie die Freundlichkeit der Pfleger und Schwestern war wirklich sehr gut. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt. Es ist zwar nicht mit unserem Urlaubshotel zu vergleichen in dem wir jetzt normalerweise wären, aber es war i.o. Freitag 28.03.09 wurde ich nach Kontrolle von Dr. Klostermann entlassen. Die freie Welt hatte mich wieder.
Freitag, 6. März 2009 - 14:32 Uhr
Die OP
23.02.09 Termin im KKL war 6:30 Uhr in der Früh. Wir waren schon etwas früher dort, und ich konnte mein Einzelzimmer, um das ich gebeten hatte beziehen. Anke war an meiner Seite, also konnte mir nichts passieren.
Ich schmiss mich, so gut es eben ging, in das OP- Hemdchen und legte mich auf das für mich vorbereitete Bett. 6:45 Uhr bekam ich meine Hallo Wach Pille, die mich kurz danach irgendwie auch ins Reich der Träume befördert hat. Kurz Wach wurde ich, als mir die Nadel für die Infusion angelegt wurde. ( Ich hasse Spritzen und Nadeln, erwähnte ich das schon ) Um ca. 10:40 Uhr erblickte ich wieder das Licht des Lebens, etwas neben der Spur, aber ich war da. Gegen 11:00 Uhr wurde ich auf das Zimmer geschoben. Gegen kurz nach 11:00 Uhr kam Anke schon, um nach dem rechten zu Blicken. Ich hatte es gut überstanden, das stand jetzt schon mal fest. Der Tag ging schnelle vorbei, ein paar Besucher brachten mich über die restlichen Stunden. Abends hatte ich echt Probleme einzuschlafen, da ich nur auf dem Rücken liegen konnte.
Freitag, 6. März 2009 - 14:19 Uhr
Die Gewissheit
19.02.09 Morgens hatte ich mich gleich im Klinikum Lippe-Lemgo zwecks Termin bei Herrn Priv. Doz. Dr. med.C.K. Klostermann gemeldet. 9:00 Uhr bekam ich einen Termin im KKL. Ich wurde freundlich empfangen und mir wurde die weitere Vorgehensweise in Ruhe von Herrn Dr. Klostermann erklärt. Irgendwie bekam ich einen OP-Termin am 23.02.09 ( an diesem Tage wären wir normal in den Urlaub geflogen ) morgens ganz früh. Am heutigen Tage wurden noch alle Untersuchungen für die O.P gemacht, incl. aller Besprechungen, sowie schon mal Anmelden auf der Station 31 in Lemgo. Nach Abschluss aller Untersuchungen und Besprechungen, wurde ich gegen 14:00 Uhr von Anke abgeholt. Ich bin jetzt ja so was von Hilflos
Freitag, 6. März 2009 - 14:09 Uhr
Der Horrortag - Achillessehnenruptur -

18.02.09 4 Tage waren es noch zu unserem Urlaub auf den Philippinen. Ich, ( Manfred ) musst ja noch unbedingt mal wieder Badminton spielen gehen. Am Abend, gegen 19:35 Uhr als wir schon etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt hatten, ein wirklich hart umkämpftes Match, war es soweit. Bei einem Schritt zum Netz gab es plötzlich ein " Pitsch " und ich sackte in bester John Wayne manier, als wenn ich von einer Pistolenkugel getroffen wurde zusammen. Nein, es war kein Schmerz, aber am Ende der rechten Wade baumelt der Fuss an mir, als wäre er nicht mehr da. Nach kurzem hin und her, brachte mich Cord ins Krankenhaus. Ich habe noch nie eine so schnelle Diagnose gehört wie an diesem Abend. " Da brauche ich nicht mehr Röntgen, das Ding ist ab." Die Frage, ob ich damit noch in den Urlaub könnte, wurde ohne viel Überlegung verneint. Noch kurze Versorgung, Thrombose Spritze, und einen Spezialschuh habe ich bekommen, und das wars erstmal. Morgen früh sollte ich mich melden, bzgl. weiterer Vorgehensweise. Zwischenzeitlich hatte ich Anke angerufen, und ihr schonend die Botschaft überbracht.
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